Start Vereine Energie Cottbus Energie Cottbus zittert vor Heimspiel: Einsatz von Cigerci und Pelivan fraglich

Energie Cottbus zittert vor Heimspiel: Einsatz von Cigerci und Pelivan fraglich

Foto: Alfio Marino

Beim FC Energie Cottbus gibt es dicke Sorgenfalten: Vor dem anstehenden Heimspiel in der 3. Liga gegen den 1. FC Schweinfurt am Samstag um 14 Uhr muss Trainer Pele Wollitz um gleich zwei Schlüsselspieler bangen. Sowohl Mittelfeldstratege Dominik Pelivan als auch Spielmacher Tolcay Cigerci nahmen zuletzt nicht am Mannschaftstraining teil.

Pelivan angeschlagen, Cigerci ohne klare Diagnose

Laut dem Trainer plagt Pelivan ein grippaler Infekt. Beim Ausfall von Cigerci blieb Wollitz dagegen bewusst vage und nannte keinen konkreten medizinischen Grund. Beide Profis fehlten am Donnerstag auf dem Trainingsplatz, ebenso wie der langzeitverletzte Janis Juckel, der aufgrund von Schulterproblemen weiterhin ausfällt. Eine endgültige Entscheidung über ihre Einsatzfähigkeit soll erst nach dem Abschlusstraining am Freitag fallen.

Geburtstag auf der Tribüne? Cigerci droht bitterer Samstag

Ein Ausfall von Tolcay Cigerci, der am Spieltag seinen 31. Geburtstag feiert, wäre besonders schmerzhaft. Ob er diesen auf dem Rasen oder von der Tribüne aus erlebt, ist offen. Wollitz kommentierte die Situation nüchtern: „Wir schaffen es, elf Spieler zu benennen.“ Ein Satz, der die angespannte Personallage bei Energie Cottbus unterstreicht.

Cigerci gilt als kreativer Fixpunkt im Offensivspiel der Lausitzer. In der laufenden Saison der 3. Liga überzeugte er mit Spielintelligenz, Übersicht und wichtigen Scorerpunkten. Gerade gegen tief stehende Gegner wie Schweinfurt könnte seine Erfahrung entscheidend sein.

Mögliche Umstellungen im Mittelfeld

Bereits zum Rückrundenauftakt in Saarbrücken hatte Nachwuchsspieler Lukas Michelbrink auf der Sechserposition begonnen und Pelivan ersetzt. Sollte zusätzlich auch Cigerci fehlen, wären größere taktische Anpassungen nötig. Wollitz ließ offen, ob er erneut auf junge Kräfte setzt oder das System verändert.

Warnung vor Schlusslicht Schweinfurt

Trotz der angespannten Personalsituation warnte Wollitz eindringlich davor, den Gegner zu unterschätzen. Zwar steht Schweinfurt am Tabellenende, setzte zuletzt aber mit einem 2:0-Erfolg gegen Viktoria Köln ein Ausrufezeichen. „Wenn die Mannschaft glaubt, dass sie Favorit ist, wird es nach hinten losgehen“, mahnte der Coach von Energie Cottbus.

Cottbus sieht sich weiter als Außenseiter

Auch mit Blick auf das Aufstiegsrennen bleibt Wollitz seiner Linie treu. Vor dem Rückrundenstart hatte er Energie Cottbus mehrfach als „Außenseiter“ bezeichnet. Entsprechend wurde das Unentschieden in Saarbrücken intern als Punktgewinn gewertet. „Die Mannschaft sollte lernen, sich nicht selbst unter Druck zu setzen“, so Wollitz weiter.

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