Start News Auswärtsspiel in Köln: SV Waldhof Mannheim will Reaktion zeigen

Auswärtsspiel in Köln: SV Waldhof Mannheim will Reaktion zeigen

Foto: Alfio Marino

Am Samstag um 14 Uhr steht für den SV Waldhof Mannheim das nächste Auswärtsspiel in der 3. Liga an. Im Sportpark Höhenberg trifft der Waldhof auf FC Viktoria Köln. Auf der Pressekonferenz vor der Partie sprach Cheftrainer Luc Holtz offen über die sportliche Lage, personelle Themen und die Erwartungen an das Duell nach zuletzt zwei Niederlagen. Rund 800 Gästefans haben sich bereits Tickets gesichert.

Personallage vor dem Köln-Spiel

Nicht zur Verfügung stehen Jascha Brandt, Julian Rieckmann und Sascha Voelcke. Positive Nachrichten gibt es hingegen von Oluwaseun Ogbemudia, der nach einer Prellung wieder vollständig ins Mannschaftstraining eingestiegen ist.

Stimmung nach zwei Niederlagen: „Alle sind in der Verantwortung“

Die Tage nach der letzten Pleite seien zunächst von Enttäuschung geprägt gewesen. „Jeder war sich bewusst, dass das nicht unser Anspruch ist“, erklärte der Trainer. Gleichzeitig habe man die Woche genutzt, um intensiv zu arbeiten. Holtz zeigte sich optimistisch: Wenn das Trainingsniveau auf den Platz gebracht werde, sei eine Trendwende möglich.

Gegneranalyse: Viktoria Köln mit Qualität

Der kommende Gegner kommt mit Rückenwind aus einem 2:0-Erfolg gegen Saarbrücken. Trotz des Abgangs ihres Top-Torschützen verfügen die Kölner laut Holtz weiterhin über genügend Qualität. Der Fokus liege jedoch klar auf dem eigenen Spiel: Vor allem in beiden Strafräumen müsse der Waldhof effektiver werden, defensiv wie offensiv.

Neuzugang Sanusi Ba überzeugt im Training

Mit Sanoussy Ba verstärkte sich der Waldhof in dieser Woche per Leihe. Der Außenbahnspieler hinterließ einen sehr positiven Eindruck. Holtz lobte besonders Tempo, Intensität und Vielseitigkeit: Ba kann sowohl links als auch rechts eingesetzt werden, ein wichtiger Faktor angesichts der aktuellen Personalsituation auf den Flügeln.

Kurzprofil Sanusi Ba

  • Position: Außenbahn (links/rechts)

  • Stärken: Tempo, Dribbling, Vorwärtsdrang

  • Rolle: Flexible Offensivoption in der dritten Liga

Analyse der Gegentore: „Zu einfach verteidigt“

Neun Gegentore in zwei Spielen seien ein klares Warnsignal. Holtz sprach von Defiziten in der Boxverteidigung und mangelnder Chancenverwertung. Trotz ordentlicher Spielphasen habe die nötige Effektivität gefehlt. „Das reicht nicht aus, wenn man in der 3. Liga Spiele gewinnen will“, so der Coach.

Kaderplanung und Wintertransfers

Die Winter-Neuzugänge seien laut Holtz keine Korrektur einer misslungenen Sommertransferphase, sondern vielmehr Reaktionen auf Abgänge. Ziel sei es, junge und entwicklungsfähige Spieler einzubinden und gleichzeitig die Zukunft des Vereins zu gestalten. Leihspieler schloss er dabei nicht von einer langfristigen Perspektive aus.

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