Viktoria Köln hat auf der Torhüterposition nachgelegt und sich die Dienste von David Richter gesichert. Der 26-Jährige soll nach seinem Wechsel neue Impulse setzen und das Keeper-Team des Drittligisten breiter aufstellen. Für den gebürtigen Berliner ist es ein Neustart nach bewegten Monaten.
Neuer Keeper für die Schäl Sick
Mit der Verpflichtung von Viktoria Köln reagiert der Verein auf die jüngsten Veränderungen im Kader. Nach dem Abschied von Dudu ergänzt David Richter das Torhüter-Team um Arne Schulz, Kevin Rauhut und David Wyciok. Für die Höhenberger ist es der dritte Neuzugang in der Winterphase, ein Transfer mit klarer Perspektive auf Stabilität und Konkurrenzkampf.
Erfahrung aus Liga drei und Regionalliga
Richter bringt reichlich Spielpraxis aus verschiedenen Stationen mit. Ausgebildet in der Jugend von Tennis Borussia Berlin, sammelte er erste Schritte im Herrenbereich über die Nachwuchsarbeit von Rot-Weiß Erfurt. Es folgten Jahre in der Regionalliga, unter anderem bei Union Fürstenwalde und den Kickers Offenbach.
Der Sprung in die 3. Liga gelang ihm später über 1860 München, ehe weitere Stationen beim VfL Osnabrück und zuletzt beim SV Sandhausen folgten. Insgesamt kommt Richter auf über 30 Einsätze in der 3. Liga sowie zahlreiche Partien in der Regionalliga, ein Fundament, auf das Viktoria nun setzt.
Torwarttrainer sieht klares Profil
Torwarttrainer Kevin Rauhut ordnet den Transfer ein und spricht von einem gezielten Schritt: „Wir freuen uns sehr, mit David Richter einen Torwart verpflichtet zu haben, der perfekt in unser Anforderungsprofil passt.“ Seine Laufbahn bringe dem Kader zusätzliche Sicherheit, zudem verfüge Richter über die „charakterlichen Eigenschaften“, um die neue Konstellation nicht nur sportlich zu fordern, sondern auch positiv zu begleiten.
Richter: Motivation nach schwieriger Phase
Für den Neuzugang selbst bedeutet der Wechsel vor allem einen mentalen Neustart. „Es fühlt sich richtig gut an, hier unterschrieben zu haben“, sagt Richter und verweist auf Monate, die für ihn nicht einfach gewesen seien. Umso größer sei nun die Motivation, wieder anzugreifen.
Der großgewachsene Keeper beschreibt auch seine Stärken: Mit Präsenz im Strafraum, klarer Kommunikation und Lautstärke wolle er der Mannschaft helfen. Einige Mitspieler kenne er bereits aus der Vorsaison, was den Einstieg erleichtern soll.
Eindruck aus der Ferne, jetzt von innen
Das Stadion in Höhenberg kannte Richter bislang nur aus Sicht der Gäste. Der Verein habe bei ihm jedoch schon vorher Eindruck hinterlassen. Viktoria stehe für einen familiären Umgang und einen aktiven, attraktiven Fußball mit klarer Idee, etwas, das „man auch in ganz Deutschland so mitkriegt“, wie er betont.
Mit David Richter setzt Viktoria Köln auf einen Torhüter, der Erfahrung, neue Energie und einen ausgeprägten Anspruch an sich selbst mitbringt. Wie schnell er sportlich in Erscheinung tritt, wird sich zeigen, die Voraussetzungen für frischen Konkurrenzkampf im Tor sind jedoch geschaffen.
