Rot-Weiss Essen muss vorerst auf Jannik Mause verzichten. Der Angreifer verletzte sich im Training am Arm und musste die Einheit abbrechen. Die Diagnose ist eindeutig, die Dauer seiner Pause dagegen noch offen. Für den Drittligisten ist es ein Rückschlag in einer Phase, in der jeder fitte Offensivspieler zählt.
Verletzung im Training wirft Mause zurück
Die Szene ereignete sich während der Übungseinheit am Mittwochvormittag. Plötzlich ging es für Jannik Mause nicht weiter. Der Stürmer von Rot-Weiss Essen hielt sich den rechten Arm und verließ das Trainingsgelände vorzeitig. Kurz darauf folgte die medizinische Untersuchung, die Gewissheit brachte, was zunächst nur befürchtet wurde.
Die Ärzte diagnostizierten einen Bänderriss im Ellenbogen. Eine schmerzhafte Angelegenheit, die Geduld verlangt. Wie lange der 27-Jährige ausfällt, lässt sich derzeit noch nicht präzise bestimmen, da der Heilungsverlauf bei solchen Verletzungen individuell verläuft. Klar ist nur, dass Mause zunächst pausieren muss.
Zwischen Hoffnung und Realität
Für den Offensivspieler ist die Zwangspause ein weiterer Dämpfer in einer ohnehin wechselhaften Saison. Seit seinem Wechsel auf Leihbasis vom 1. FC Kaiserslautern sollte er in Essen für neue Impulse im Angriff sorgen. In der laufenden Drittligarunde kam er regelmäßig zum Einsatz, traf mehrfach und zeigte phasenweise sein Potenzial.
Besonders in Erinnerung blieb sein starker Auftritt gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim, als ihm bei einem Heimsieg gleich zwei Treffer gelangen. Doch der erhoffte Durchbruch blieb aus. In den Wochen danach gelang ihm nur noch ein weiteres Tor, was intern wie extern Diskussionen über seine sportliche Rolle befeuerte.
Unklare Perspektive nach Gerüchten im Winter
Im Umfeld des Vereins wurde in der Winterphase sogar über eine mögliche vorzeitige Beendigung der Leihe spekuliert. Letztlich blieb Mause jedoch Teil des Kaders. Nach dem Jahreswechsel rückte er allerdings sportlich etwas in den Hintergrund und kam nur noch sporadisch zum Zug. Die aktuelle Verletzung trifft ihn somit in einem sensiblen Moment. Für einen Spieler, der um Rhythmus und Vertrauen kämpft, bedeutet jede Trainingspause einen erneuten Rückschritt.
Wie schnell er wieder angreifen kann, bleibt offen. Sicher ist nur, dass er alles daransetzen wird, nach seiner Rückkehr erneut Druck im Sturmzentrum zu machen. Die Saison ist noch nicht entschieden, doch Zeit zum Zögern bleibt kaum.
