Beim TSV 1860 München richtet sich der Blick auf Kapitän Jesper Verlaat. Sein Vertrag endet im Sommer 2026, dennoch steht derzeit nicht die Unterschrift, sondern die Fitness im Mittelpunkt. Nach seiner Blessur aus der Partie gegen Rostock konzentriert sich der 29-Jährige voll auf die Rückkehr, Aussagen zur Zukunft bleiben bewusst vage, wenn auch mit positiver Tendenz für Giesing.
Vertrag bis 2026 – noch keine Eile
Verlaats Kontrakt läuft bis zum 30.06.2026. Damit besteht für den Drittligisten aus München kurzfristig kein Handlungsdruck, gleichwohl beobachten Fans und Klubverantwortliche die Personalie genau. Die jüngsten lokalen Berichte bestätigen die Laufzeit und dass der Kapitän sich aktuell nicht festlegen will.
Fokus auf Reha: „Reha“, „Zeit“, „Fokus“
Im Vereinsumfeld betonte Verlaat, sein „Fokus“ liege vollständig auf der „Reha“ – für Vertragsfragen habe man noch genügend „Zeit“. Die Priorität ist klar: erst vollständig fit werden, dann über die Zukunft sprechen. Genau so schilderten es auch die Interviews der vergangenen Wochen.
Tendenz: „wohl“ bei den Löwen
Ganz ohne Richtung blieb der Innenverteidiger dennoch nicht: Er fühle sich bei den Löwen „wohl“. Für die Anhänger in Giesing ist das ein gutes Signal, auch wenn es vorerst keine konkreten Gespräche zu vermelden gibt.
Comeback-Planung: kein Einsatz mehr 2025
Die Muskelverletzung aus dem Rostock-Spiel bremste den Abwehrchef seit Mitte September. Trainer- und Medienberichte dämpften zuletzt Hoffnungen auf ein Comeback noch in diesem Jahr, ein Einsatz 2025 gilt als ausgeschlossen. Verlaat arbeitet derweil am Belastungsaufbau für den Jahresstart.
1860-Personalüberblick: mehrere Verträge enden 2026
Nicht nur Verlaat, auch weitere Leistungsträger besitzen Verträge bis 2026: Vize-Kapitän Thore Jacobsen, Stürmer Patrick Hobsch sowie Offensivspieler David Philipp; zudem u. a. Morris Schröter. Das unterstreicht, dass 1860 im Jahr 2026 vor mehreren Weichenstellungen steht.
