Das Endspiel um den Brandenburger Landespokal bekommt eine besondere Bühne, und für Energie Cottbus gleich noch einen zusätzlichen Vorteil. Der Fußball-Landesverband Brandenburg hat entschieden, dass das Finale in diesem Jahr im LEAG Energie Stadion ausgetragen wird. Damit wird das Lausitzer Duell gegen den VfB 1921 Krieschow nicht nur sportlich brisant, sondern auch atmosphärisch zu einem Heimauftritt für den Favoriten aus Cottbus.
Finale mit Heimvorteil für Energie Cottbus
Die Entscheidung ist gefallen: Das Brandenburger Landespokalfinale wird im Stadion von Energie Cottbus ausgetragen. Damit ist klar, dass die Lausitzer im Endspiel nicht nur um den Titel kämpfen, sondern dies auch vor vertrauter Kulisse tun können. Gegner ist mit dem VfB 1921 Krieschow ein Nachbar aus der Region, was dem Endspiel zusätzliche Spannung verleiht.
Der Fußball-Landesverband Brandenburg machte die Wahl des Austragungsorts am Dienstag öffentlich. Neben Cottbus hatten sich auch Union Fürstenwalde und der FSV Bernau um die Ausrichtung beworben. Am Ende fiel die Entscheidung zugunsten des Stadions in der Lausitz.
Teil des bundesweiten Finaltags der Amateure
Geplant ist das Endspiel für den 23. Mai, eingebettet in den Finaltag der Amateure. Wie in den vergangenen Jahren soll die ARD die Partien in einer Live-Konferenz begleiten, wodurch auch das Brandenburger Finale bundesweit sichtbar wird.
Wann genau der Anpfiff erfolgt, steht allerdings noch nicht endgültig fest. Nach Angaben des Verbandes soll die exakte Uhrzeit voraussichtlich zu Beginn des Monats Mai mitgeteilt werden. Bis dahin bleibt also noch offen, wann das Lausitzer Pokalfinale am Fernsehtag seinen Platz bekommt.
Terminfrage bleibt im Hintergrund offen
Ganz endgültig ist die Planung dennoch nicht. Sollte Energie Cottbus über die Liga noch in die Relegation um den Aufstieg zur 2. Bundesliga einziehen, müsste auch der Pokaltermin noch einmal überprüft werden. Der Verband hat deshalb bereits Gespräche mit beiden Finalisten aufgenommen, um für diesen Fall frühzeitig eine Alternative in der Hinterhand zu haben.
Das zeigt, wie eng die sportliche Lage zum Saisonende getaktet ist. Gerade für Vereine, die in mehreren Wettbewerben gefordert sind, können wenige Tage den Unterschied machen.
Der Weg ins Endspiel
Sportlich hatte sich Energie Cottbus den Platz im Finale deutlich gesichert. Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft mit einem klaren Erfolg gegen den BSC Preußen 07 durch und ließ dabei früh keinen Zweifel am Finaleinzug aufkommen.
Auch Krieschow löste sein Ticket, allerdings in einer Partie mit deutlich mehr Nebengeräuschen. Im Halbfinale gegen die RSV Eintracht aus Stahnsdorf behielt der VfB im Oberliga-Vergleich die Oberhand. Rund um die Begegnung kam es jedoch zu Zwischenfällen und Auseinandersetzungen, die das Spiel zusätzlich überschatteten.
Lausitzer Derby mit besonderer Note
Dass das Finale nun ausgerechnet in Cottbus stattfindet, verleiht dem Duell eine besondere Dramaturgie. Ein Endspiel, ein regionales Aufeinandertreffen und dazu die Kulisse eines traditionsreichen Stadions, all das bringt beste Voraussetzungen für ein emotionales Pokalspiel mit sich.
Für Krieschow bedeutet das eine anspruchsvolle Aufgabe, für Energie Cottbus die Chance, den Titel vor eigenem Publikum zu holen. Gerade solche Konstellationen geben dem Landespokal oft seinen eigenen Reiz, weil sportliche Bedeutung und regionale Rivalität eng zusammenrücken.
Am Ende könnte dieses Finale weit mehr werden als nur ein Pflichttermin im Amateurfußballkalender. Es ist ein Spiel, das Aufmerksamkeit, Atmosphäre und sportliche Brisanz in sich vereint, und genau deshalb dürfte der Blick in Brandenburg an diesem Tag besonders aufmerksam nach Cottbus gehen.
