Start News 80.000 wollten rein: RWE und die Relegation elektrisieren die Hafenstraße

80.000 wollten rein: RWE und die Relegation elektrisieren die Hafenstraße

Die Hafenstraße erlebt schon vor dem Anpfiff ihren ersten Höhepunkt. Für das Relegationshinspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth war der Heimbereich binnen weniger Stunden komplett vergriffen. Die Nachfrage sprengte dabei alles, was das Stadion fassen kann: Rot-Weiss Essen hätte für diesen Abend nach eigener Einschätzung 80.000 bis 85.000 Karten verkaufen können.

Ein Fußballabend, der längst begonnen hat

Noch bevor der Ball am Freitag, 22. Mai, um 20.30 Uhr rollt, ist klar, welche Wucht dieses Spiel für Rot-Weiss Essen entfaltet. Das Hinspiel der Relegation zur 2. Bundesliga gegen Greuther Fürth wird vor ausverkauften Rängen im Heimbereich stattfinden. Sämtliche verfügbaren Karten an der Hafenstraße waren nach dem Start des Mitgliedervorverkaufs am Mittwoch, 20. Mai, um 10 Uhr in kürzester Zeit vergriffen.

Davon betroffen waren nicht nur die regulären Plätze, sondern auch die Tickets im VIP-Bereich. Für RWE ist das ein deutliches Signal, wie groß die Aufbruchsstimmung vor diesem Duell inzwischen geworden ist.

Die Hafenstraße am Limit

Wegen der eingerichteten Pufferzonen stehen für den Heimbereich diesmal 16.700 Plätze zur Verfügung. Auch diese Kapazität reichte bei Weitem nicht aus, um den Andrang aufzufangen. Schon ab Sonntagabend hatten sich nahezu alle 11.907 Dauerkarteninhaber ihre Eintrittskarte für das erste Relegationsduell gesichert.

Spätestens seit dem erfolgreichen Auswärtsspiel in Ulm war rund um den Klub eine Dynamik entstanden, die sich nun auch an der Tageskasse des digitalen Zeitalters ablesen lässt. Die Nachfrage schoss so massiv nach oben, dass der Verein die Karten im Heimbereich nach Einschätzung aus Essen mutmaßlich rund fünfmal hätte absetzen können.

Euphorie weit über die Stadiongrenzen hinaus

Die Zahl macht die Dimension besonders greifbar: Zwischen 80.000 und 85.000 Tickets hätte RWE für dieses Spiel allein im Heimbereich verkaufen können. Für einen Klub, der sich auf diese beiden Relegationsabende zuspitzt, ist das mehr als ein starkes Vorverkaufssignal. Es ist der Ausdruck einer Stadt und eines Umfelds, die dieses Spiel längst zu einem Ausnahmeereignis gemacht haben.

Die Hafenstraße wird damit nicht nur voll, sondern emotional aufgeladen sein. Alles deutet auf einen Abend hin, an dem die Atmosphäre zu einem Faktor werden kann.

Auch Fürth bringt Unterstützung mit

Im Gästeblock hatte die SpVgg Greuther Fürth bis Mittwoch, 20. Mai, 13 Uhr, rund 1.500 Tickets abgerufen. Damit ist auch auf Seiten des Zweitligisten mit spürbarer Unterstützung zu rechnen, wenn das Hinspiel am Freitagabend angepfiffen wird. Schon jetzt richtet sich der Blick aber über die erste Partie hinaus. Das Rückspiel steigt am Dienstag, 26. Mai, um 20.30 Uhr in Fürth und dürfte die Spannung dieser Relegation noch einmal auf ein neues Niveau heben.

Die Ausgangslage ist damit schon vor dem ersten Pfiff eindeutig aufgeladen. Essen geht mit einer ausverkauften Hafenstraße und maximaler Unterstützung in das Hinspiel, Fürth weiß um die Wucht dieses Abends. Was auf dem Rasen beginnt, hat auf den Rängen längst volle Intensität erreicht.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein