Start News „Nur der RWE!“ Mölders mit emotionaler Ansage vor Fürth

„Nur der RWE!“ Mölders mit emotionaler Ansage vor Fürth

Foto: Liga3-News

Rot-Weiss Essen steht vor zwei Spielen, die eine ganze Stadt elektrisieren. Nach dem dramatischen Sprung in die Relegation gegen Greuther Fürth wächst an der Hafenstraße die Hoffnung auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Einer, der daran keinen Zweifel lässt, ist Sascha Mölders.

Mölders fiebert sichtbar mit RWE

Schon beim letzten Drittliga-Auftritt in Ulm war klar, wo Sascha Mölders emotional steht. Der frühere Stürmer, in Essen geboren und tief mit dem Klub verbunden, trat bei „MagentaSport“ nicht als kühler Beobachter auf, sondern als leidenschaftlicher Unterstützer.

Mit rot-weissen Fanartikeln ausgestattet wurde er von den RWE-Anhängern im Donaustadion lautstark gefeiert. Seine Nervosität konnte er kaum verbergen. Vor dem Anpfiff gab Mölders offen zu, dass ihn die Spannung spürbar gepackt habe. Er habe schlecht geschlafen und sei „brutal nervös“, sagte er sinngemäß.

Der Traum vom direkten Aufstieg platzte spät

Mölders hatte vor dem Saisonfinale fest damit gerechnet, dass Essen den direkten Sprung schaffen könnte. Gleichzeitig sah er auch Duisburg und Cottbus nach starken Spielzeiten zurecht im Aufstiegsrennen. Entscheidend sei am Ende der Kopf, ordnete er vor dem letzten Spieltag ein. Doch sein Tipp ging nicht auf. Duisburg ließ durch ein spätes Remis gegen Viktoria Köln die große Chance liegen.

Auch Essen musste bis tief in die Schlussphase zittern, ehe Ben Hüning mit seinem späten Treffer gegen Ulm die Relegation doch noch möglich machte. Dann wurde es laut. Sehr laut. Mit dem späten Erfolgserlebnis hat RWE eine neue Tür geöffnet. Nach vielen Jahren außerhalb der 2. Bundesliga ist die Sehnsucht im Umfeld riesig. Genau diese Energie spürte Mölders in Ulm aus nächster Nähe.

Nun wartet Greuther Fürth, das sich am letzten Zweitliga-Spieltag noch in die Relegation schob, nach einem souveränen 3:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf. Für Mölders ist der Gegner keineswegs unüberwindbar. Im Gegenteil, er sieht Essen bereit für den nächsten Schritt.

Klare Ansage vor dem Duell mit Fürth

Der frühere Torjäger glaubt fest an den Aufstieg. Für ihn sei das Rückspiel auch wegen der überschaubaren Anreise fast wie ein Heimspiel, erklärte er. Vor allem aber habe ihn die Wucht der Essener Fans beeindruckt. „Ich denke, dass wir es schaffen werden“, sagte Mölders und machte seine Haltung unmissverständlich deutlich. Die Stadt warte seit langer Zeit auf diesen Moment, die Mannschaft habe sich die Chance erarbeitet.

Für Rot-Weiss Essen beginnt damit mehr als nur eine Relegation. Es sind zwei Spiele zwischen Anspannung, Erinnerung und Hoffnung. Und vielleicht wird aus dem späten Jubel von Ulm tatsächlich der Auftakt zu einer Rückkehr, auf die viele Fans seit Jahren warten.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein