Nicht nur sportlich sieht es für Carl Zeiss Jena schlecht aus, auch die noch immer nicht aufgeklärten Vorwürfe gegen U19-Trainer Kenny Verhoene stehen im Raum.
Die Ultras von Carl Zeiss Jena fordern, dass der Geschäftsführer Chris Förster von seinem Amt zurücktritt. Förster selbst sagt dazu: „Ich bin nicht der Typ, der wegrennt, wenn es unangenehm wird. Wir hatten zuletzt eine sehr erfolgreiche Zeit, die wir alle auch genossen haben. Aber zum Fußball gehört eben auch, Phasen wie diese, die eine enorm schwierige ist, gemeinsam durchzustehen. Wie ich mich meinen Aufgaben stelle, so stelle ich mich auch meiner Verantwortung. Das habe ich auf der Mitgliederversammlung getan und mache ich auch gegenüber den Gesellschaftern des FCC, deren Vertrauen ich weiterhin deutlich spüre.“
Förster sucht nach wie vor den Dialog mit den Fans
Zwischen Förster und Jena-Investor Roland Duchatelet herrscht eine besonders enge Bindung. Den Ultras ist das jedoch inzwischen egal. Die Forderung ist eindeutig, sie wollen das der FCC auch mittelfristig ohne Roland Duchatelet konkurrenzfähig ist. Dem Geschäftsführer ist es nach wie vor wichtig, den Dialog mit den Fans zu suchen und sagt: „Mir war Dialog immer wichtig – auch mit der aktiven Fanszene. Daran hat sich meinerseits auch nach den sehr harschen Briefen nichts geändert.“
