Der Re-Start in die 3. Liga ist geglückt. Nach wie vor ist es dennoch ein komisches Gefühl, sich Fußballspiele ohne Fans anschauen zu müssen. Nun gibt es Hoffnung, dass wir ab September wieder gefüllte Stadien sehen werden.
Bis zum 31. August 2020 sind Großveranstaltungen derzeit noch untersagt. Der Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow, Arzt für Hygiene und Umweltmedizin, macht in der „Bild am Sonntag“ den Fans nun Hoffnung. „Wenn die Infektionszahlen weiter runtergehen und sie sich bei 200 bis 300 Neuinfektionen pro Tag einpendeln, ist es durchaus denkbar, Spiele wieder mit Publikum stattfinden zu lassen.“ Tatsächlich lag die durchschnittliche Infektionsrate in der letzten Woche gerade einmal bei 423.
Weniger Zuschauer als üblich im Stadion?
Fest steht aber auch, sollten die Fans wieder zurück ins Stadien können, dann wird man um ein Hygienekonzept nicht drum herumkommen. „Ein Stadion mit 60.000 Plätzen sollte erst mal nur mit 40.000 Menschen besetzt werden.“ Mit Blick auf die 3. Liga wäre das vorübergehend eine gute Lösung und würde den Vereinen finanziell auf jeden Fall weiter helfen. Klubs wie Köln, Unterhaching, Münster, Großaspach können somit vor ihren gewohnten Kulissen spielen.
Aber auch im Fritz-Walter-Stadion des 1.FC Kaiserslautern hätten die im Schnitt 20.00 Fans ebenfalls Platz. Das Gesamtvolumen des Stadions beträgt knapp 50.000 Zuschauer. Lediglich am 7. Spieltag gegen den SV Waldhof Mannheim vor 36.766 Zuschauer wäre es zu Problemen gekommen. Das war in dieser Situation aber die Ausnahme. Das alles ist aber auch an eine Bedingung geknüpft: „Die Besucher sollten auf jeden Fall Masken tragen – denn der Träger der Maske schützt sich selbst. Dass die Maske den Träger nicht schützt, ist der blanke Blödsinn, sie ist der effektivste Schutz. Das wissen wir seit über 50 Jahren„, so Zastrow.
