Nach dem man noch in der vergangenen Saison in das DFB-Pokalhalbfinale eingezogen ist, bleibt der Mannschaft rund um Cheftrainer Kwasniok in diesem Jahr nur die Zuschauerrolle.
Nach der Niederlage im Pokal-Halbfinale gegen des FC Homburg war Trainer Kwasniok sichtlich gefrustet. „Es fühlt sich einfach Kacke an„, so der 39-Jährige gegenüber der „SZ“ nach der Partie: „Wir wollten eine Reise starten und haben an der ersten Haltestelle den Zug schon verpasst.“ Letztlich war die Niederlage aber verdient. Dennoch hadert der Trainer mit der für ihn strittigen Elfmeterentscheidung: „Das war keiner. Und es ist schade, wenn eine solche Entscheidung ein Spiel in eine Richtung lenkt„, zeigt sich Jacob verärgert. „Wir hatten gedacht, dass das alles ein bisschen anders läuft„, äußert er sich gegenüber der Zeitung weiter.
Keinen Vorwurf an die Mannschaft
Einen will Kwasniok seiner Mannschaft dennoch nicht machen, auch wenn er sich das alles ganz anders vorgestellt hat. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir an irgendeiner Stelle an der Einstellung, der Bereitschaft oder Intensität nachgelassen hätten. Uns hat die Überzeugung gefehlt, tatsächlich auch den deutlich kleineren Raum hinter der letzten Kette mutiger zu bespielen.“ Diese Meinung teilte auch Sportdirektor Jürgen Luginger: „Ich hatte das Gefühl, wir spielen noch eine Stunde und schießen kein Tor. Wir wollten eigentlich weiterkommen und sind jetzt enttäuscht.“ Nun gilt es den Fokus auf die kommende Spielzeit zu legen. Gegen wen der 1.FC Saarbrücken sein erstes Saisonspiel in der 3. Liga absolvieren muss, wird sich morgen entscheiden, denn dann präsentiert der DFB den Spielplan für die Spielzeit 2020/21.
