Start News Türkgücü München: Pokalstreit erst einmal vertagt

Türkgücü München: Pokalstreit erst einmal vertagt

Türkgücü München

Die Verhandlung ging mehr als drei Stunden. Das Landgericht will eine endgültige Entscheidung am Mittwochnachmittag um 15 Uhr bekannt geben.

Türkgücü München und der Bayerische Fußball-Verband haben sich am Montag, dem 28. September vor dem Landgericht München getroffen, nachdem der Drittligist die Erstunden-Partie des FC Schweinfurt gegen den FC Schalke 04 im DFB-Pokal verhindert hat. Von den Verantwortlichen des Drittliga-Neulings waren Geschäftsführer Max Kothny vor Gericht erschienen, Präsident Hasan Kivran war im Gerichtssaal nicht anwesend. Rainer Koch und Vize Reinhold Baier haben den BFV vertreten. Zu einem endgültigen Urteil kam es bei der mehr als drei Stunden Verhandlung jedoch nicht.

Entscheidung fällt in Kürze

Richterin Gera Lutz hat nun für Mittwochnachmittag (15:00 Uhr) eine Entscheidung angekündigt. „Die eineinhalb Tage nehmen wir uns noch. Wir werden das alles noch einmal gründlich überdenken„, so die Richterin nach der Sitzung. So langsam rennt nämlich auch die Zeit. Schließlich soll bereits am 18. Oktober die Auslosung zur zweiten Runde des DFB-Pokals stattfinden. Das für 13. September geplante Spiel zwischen Schweinfurt und dem Bundesligisten wurde zwei Tage vorher, dem 11. September, durch eine einstweilige Verfügung von Türkgücü München gestoppt.

Bei der Pokal-Nominierung hatte der BFV dem Regionalligisten den Vorzug vor Türkgücü gegeben. Aufgrund der Corona-Pandemie und des Vorsprungs in der Tabelle, wurde der Münchner-Klub als Aufsteiger festgelegt, hat sich im Gegenzug jedoch bereit erklärt, den Platz im DFB-Pokal geltend zu machen.

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