Wie bereits schon gegen den SV Wehen Wiesbaden hat der 1.FC Kaiserslautern auch gegen den SV Waldhof Mannheim die erste Halbzeit komplett verschlafen. In der Halbzeit hat es dann so richtig gekracht.
„Ich war in der Pause fassungslos. Ich bin eigentlich ein ruhiger und besonnener Typ, aber in der Halbzeit hat es dann mal so richtig geknallt“, so Cheftrainer Saibene nach der Partie gegen den Erzrivalen aus Mannheim. Nicht nur der Trainer war stinksauer auf seine Jungs, sondern auch das Publikum lies seinem Frust freien Lauf. Mit pfiffen von den Rängen wurden die Spieler in den Kabinentrakt begleitet. Die Roten Teufel waren in der ersten Halbzeit so gut wie gar nicht auf dem Platz anwesend und hatten lediglich eine Kopfballchance durch Bachmann (41.).
Der starke Spahic war es, der ein höheres Ergebnis zur Halbzeit verhindert hatte. „Wenn man so ein Derby spielt hier zu Hause gegen Waldhof Mannheim, wenn man sich die ganze Woche auf das Derby vorbereitet und dann läuft man auf dem Platz rum, als hätte man Schlaftabletten genommen wie in der ersten Halbzeit? Das ist nicht zu akzeptieren, nicht zu dulden“, so Saibene weiter. Die Kopfwäsche hat den Lauterer Spiele wohl gut getan. Wie entfesselt spielten sie in der 2. Halbzeit auf und belohnten sich letztlich verdient mit einem Tor und dem Punktgewinn gegen die Mannheimer.
