Seit dem Dienstagabend steht fest, dass der 1.FC Schweinfurt im DFB-Pokal gegen Schalke 04 ran darf und nicht Türkgücü München. Auch wenn ein Einspruch nicht mehr möglich ist, möchte man dennoch den Fall prüfen lassen und gegebenenfalls sogar vor den Bundesgerichtshof ziehen.
Die Enttäuschung bei den Verantwortlichen von Türkgücü München ist riesig. Das höchste Sportgericht in Bayern hat entschieden, dass der 1.FC Schweinfurt in die erste Runde des DFB-Pokals einziehen wird. Dem Verein passt das so gar nicht: „Wir waren vor riesigen Gerichten – und gehen nun zu einem Micky-Maus-Gericht, das mal eben eine zehnseitige Beschlussfassung vorlegt„, so Geschäftsführer Max Kothny gegenüber dem „Sportbuzzer„. Demnach habe die Verhandlung unter jeglicher Ausschluss der Öffentlichkeit in einem Hotel stattgefunden. „Das sagt doch alles aus“, zeigt sich Kothny sichtlich verärgert.
Türkgücü will Urteil nicht einfach so auf sich sitzen lassen
Das Urteil möchte man dennoch nicht einfach so hinnehmen. „Es liegt ein schwerwiegender kartellrechtlicher Fehler vor„, so Kothny gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ und kündigt nun an: „Wir werden das nicht auf uns sitzen lassen.“ Man zieht sogar in Erwägung, wenn nötig, sogar bis vor den Bundesgerichtshof zu ziehen. „Es ist ein trauriger Tag für die Gerichtsbarkeit. Das ist so nicht zulässig„.
