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KFC Uerdingen: Dem Verein droht im schlimmsten Fall die Insolvenz

Sportlich befindet man sich derzeit im Mittelfeld der 3. Liga. Dennoch sieht es rundherum alles andere als rosig aus. 

Mikhail Ponomarev, Investor des KFC Uerdingen wird bis spätestens zum Sommer die Krefelder verlassen. Demnach sei er emotional müde und fühle sich von der Stadt Krefeld im Stich gelassen. Ein Nachfolger soll bereits in den Startlöchern stehen. Offenbar sollen armenische Investoren großes Interesse am einst so ambitionierten Verein haben. Fraglich jedoch, ob sie tatsächlich den derzeitigen Scherbenhaufen übernehmen wollen. Sollte der Plan scheitern, so droht dem Verein sogar die Insolvenz.

Mehrere Baustellen im Verein 

Überraschend würde das ganze jedoch nicht kommen. So wurden für den Oktober und November erneut die Gehälter verspätet bezahlt. Außerdem soll der Klub auch keine Sozialabgaben mehr zahlen. Auch mit der Stadionmiete ist man schon das ein oder andere Mal in Verzug geraten. Zwischenzeitlich waren sogar mehr als 200.000 Euro Nutzungsgebühren offen. Erst im November stand das Spiel gegen die SpVgg Unterhaching kurz vor der Absage. Immer wieder kommt es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Spieler und Verein. Kevin Großkreutz, ehemaliger Spieler der Uerdinger, erhielt zuletzt einen Betrag in Höhe von 442.500 Euro.

Einige junge Spieler sollen zuletzt sogar wegen der nicht bezahlten Gehälter in finanzielle Probleme geraten sein. Unter anderem konnte man die Miete nicht mehr zahlen. In der Kabine wurde von den Top-Verdienern Geld gesammelt für ihre Mitspieler. Die nächsten Wochen werden wohl wegweisend für Verein und Mannschaft sein.