Mit drei Ausfällen und viel Vorfreude reist Fortuna Düsseldorf II zum Auftakt der neuen Drittliga-Saison nach Mannheim. Vor dem Eröffnungsspiel beim SV Waldhof Mannheim am Freitagabend (19 Uhr) blickte Cheftrainer Alexander Ende auf die personelle Situation, die Kaderqualität und die Erwartungen an den Saisonstart. Trotz einiger Ausfälle zeigt sich der Coach optimistisch.
Personalsorgen vor dem Ligastart
Nicht alle Akteure stehen der Fortuna zum Auftakt zur Verfügung. Hamza Anhari fällt verletzungsbedingt aus, ebenso Elias Egouli, der wegen einer Oberschenkelverletzung passen muss. Zudem fehlt Kapitän Jorrit Hendrix, der noch eine Sperre aus der vergangenen Spielzeit absitzen muss. Positive Nachrichten gibt es dagegen bei Felix Meiser. Der Defensivspieler ist nach überstandenen Beschwerden wieder vollständig ins Mannschaftstraining eingestiegen und dürfte zum Aufgebot gehören. „Felix ist ohne Probleme wieder eingestiegen, hat alles mitgemacht und auch nichts gemerkt. Von daher wird er, wenn morgen nichts mehr passiert, mit nach Mannheim fahren“, erklärte Ende.
Ende sieht Fortuna personell gut aufgestellt
Dass die Ausfallliste überschaubar bleibt, ist nach Ansicht des Trainers kein Zufall. Bereits bei der Zusammenstellung des Kaders sei auf die Verletzungshistorie der Spieler geachtet worden. Hinzu komme eine abgestimmte Belastungssteuerung sowie die Arbeit der medizinischen Abteilung. „Wir haben in der Kaderplanung schon ein Augenmerk draufgelegt, Spieler in den Fokus zu nehmen, bei denen in den letzten Jahren eine hohe Verfügbarkeit da war“, sagte Ende. Das Zusammenspiel verschiedener Faktoren sei letztlich ausschlaggebend dafür, dass die Fortuna mit einem weitgehend kompletten Kader in die Saison starten könne.
Viele Optionen für die Startelf
Eine endgültige Entscheidung über die Anfangsformation war zum Zeitpunkt der Pressekonferenz noch nicht gefallen. Der Trainer beschäftigt sich nach eigenen Angaben intensiv mit der Frage, welche Qualitäten gegen Waldhof Mannheim von Beginn an gefragt sind und welche Optionen sich für den weiteren Spielverlauf auf der Bank anbieten „Wir werden mit einer Elf anfangen, von der wir überzeugt sind. Und dann werden wir aber definitiv auch richtig Qualität nachlegen können“, betonte Ende und hob die personelle Variabilität seines Teams hervor.
Obwohl Hendrix nicht eingreifen kann, sieht der Coach dessen Einfluss auf die Mannschaft ungebrochen. „Es gibt ja auch einen Grund, warum ich Jorrit wieder zum Kapitän bestimmt habe. Er transportiert über sein fußballerisches Können einfach sehr viel in die Mannschaft. Er gibt den Jungs Feedback, geht auch in dieser Woche voran, obwohl er nicht auf dem Platz stehen wird.“
Optimismus vor hitziger Atmosphäre
Mit dem Duell beim Waldhof wartet direkt zum Auftakt eine stimmungsvolle Aufgabe auf die Fortuna. Ende erwartet eine intensive Atmosphäre, misst der Partie trotz ihrer Bedeutung aber nicht mehr Gewicht bei als nötig. „Ich habe ein Gefühl, dass wir eine gute Gemeinschaft zusammen haben“, sagte der 45-Jährige. Zugleich mahnte er, den ersten Spieltag nicht zu überbewerten: „Dieses erste Spiel wird ein Schritt von ganz vielen sein. Man darf das auch nicht zu hoch hängen.“ Die Vorfreude auf den Auftakt sei dennoch groß.


