Ponomarev tritt als Präsident beim KFC Uerdingen zurück

Erst gestern hat Mikhail Ponomarev die Hoffnungen der Mitglieder im Boden versinken lassen. Nun informierte er den Verwaltungsrat über seinen Rücktritt. Nikolas Weinhart, legt als zweiter Vorsitzende ebenfalls sein Amt nieder.

Schwierige Zeiten die der KFC Uerdingen gerade durchmachen muss. Nach dem man sich in der Führung noch Hoffnungen gemacht hat, unter zwei möglichen Investoren auswählen zu können, bestehe jetzt nur noch ein Funken Resthoffnung auf ein Engagement. „Ich habe den Verwaltungsrat über den Rücktritt persönlich und schriftlich informiert“, so Mikhail Ponomarev in einem Interveiw gegenüber der „Rheinischen Post“. „Wir werden versuchen, den Verwaltungsrat bestmöglich zu unterstützen.“

Am 20. Januar ist endgültig Schluss

Auf Nachfrage, ob er mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegen will, antwortete er mit: „Ja, wir werden noch versuchen zu helfen, aber spätestens am 20. Januar ist für uns Schluss.“ Noch einen Tag zuvor hatte der Investor die Mitglieder darüber Informiert, dass sich die Suche nach einem neuen Investor schwierig gestalte. Die Voraussetzungen seien demnach nicht gegeben. Keine eigene Spielstätte, kein Trainingsgelände und auch kein Nachwuchsleistungszentrum. „Ich schäme mich, den Spielern keine besseren Bedingungen bieten zu können„, so Ponomarev.

Wie es künftig nun weitergehen wird mit dem Verein bleibt fraglich. Wenn es nach Ponomarev geht, dann „muss es zurück in die Regionalliga gehen.“ Dort könne man dann einen Neustart wagen und sich eigene Strukturen aufbauen. Bei den Verantwortlichen wolle man dennoch alles mögliche tun, „dass der Verein in der höchstmöglichen Spielklasse erhalten bleibt“, so Niko Weinhart, Geschäftsführer der Uerdinger. Kein leichtes unterfangen und eine Menge Arbeit die jetzt auf den Klub zukommt.

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