Die Schulden des KFC Uerdingen belaufen sich mittlerweile auf rund zehn Millionen Euor. Demnach soll laut einem Bericht vom „Spiegel“ auch der Bund dazugehören. Demnach soll der Klub zu Unrecht Corona-Helfen bezogen haben.
Nicht nur finanziell ist der Klub angeschlagen, sondern auch sportlich sieht es alles andere als rosig aus. Mit 36 Punkten belegt man derzeit den 17. Tabellenplatz, was den Abstieg in die Regionalliga bedeuten würde. Nun soll der KFC Uerdingen laut einem Bericht des „Spiegel“ rund 770.000 Euro an staatlicher Coronahilfen zu Unrecht bezogen haben. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf den Sanierungsplan, welchem der Insolvenzverwalter den Gläubigern Mitte April zugestellt hat.
Das Kölner Verwaltungsamt fordert nun die zuständige Behörde laut der Gläubigerliste dazu auf, die wohl unrechtmäßige Coronahilfe zurückzufordern. Ob der Bund allerdings die volle Summe erhalten wird, bleibt jedoch fraglich. Wird der Sanierungsplan mehrheitlich angenommen, so könnte der Bund mit einer Insolvenzquote von 17,4 Prozent rechnen. Am Donnerstag wird über Kruths Insolvenzplan abgestimmt. Für den Bund würde das bedeuten, dass sie rund 135.000 Euro zurückbekommen würden. Im Falle einer Ablehnung des Insolvenzplanes, würden die Gläubiger rund 0,8 % der Forderungen erhalten.
