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Bundespolizei zieht positive Bilanz des Großeinsatzes beim Ruhrpott-Derby in Duisburg

Das brisante Ruhrpott-Derby zwischen dem MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen endete mit einem knappen 1:2-Sieg für die Gäste. Aber auch abseits des Spielfeldes gab es Spannung und einige Zwischenfälle. Die Bundespolizei zog eine erste Bilanz des Großeinsatzes und konnte vermelden, dass die An- und Abreise der Fans weitgehend ruhig verlief.

Elisa-Maria Halbach, Pressesprecherin der Bundespolizei, berichtete gegenüber der „WAZ“ von einer insgesamt friedlichen Abreise der RWE-Fans vom Bahnhof Schlenk. Die An- und Abreise der Fans sei ohne größere Zwischenfälle verlaufen, die fünf eingesetzten Shuttlebusse ab dem Stadion hätten zur Entlastung beigetragen. Die Liste der negativen Vorkommnisse bei diesem als Hochrisikospiel eingestuften Derby blieb erfreulich kurz. Die Bundespolizei musste lediglich eine Beleidigung und eine versuchte gefährliche Körperverletzung zur Anzeige bringen. Während der Anreise kam es zu einem Zwischenfall, bei dem eine Flasche geworfen wurde. Glücklicherweise wurde nach derzeitigem Stand niemand verletzt.

Auch die Duisburger Polizei zog eine positive Bilanz und sprach von einem ruhigen Derby ohne Verletzte. Der Großeinsatz von Landes- und Bundespolizei mit mehreren hundert Einsatzkräften sei erfolgreich verlaufen. Dennoch gab es im Laufe des Tages einige kritische Momente. Während des Spiels mussten die Einsatzkräfte einschreiten, nachdem ein Böller in einen MSV-Fanblock geworfen worden war. Am Hauptbahnhof drängten Bundes- und Landespolizisten RWE-Fans zurück, die offenbar Mülltonnen umgeworfen hatten. Ein Shuttlebus wurde von RWE-Fans beschädigt und das Gebäude einer Grundschule in Stadionnähe beschmiert.