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TSV 1860 München in Turbulenzen: Weitere Niederlage verstärkt Abstiegsangst

Auch nach der Trennung von Trainer Maurizio Jacobacci befindet sich der TSV 1860 München in einer kritischen Phase. Gegen Bielefeld kassierten die Löwen eine 0:2-Niederlage – die fünfte im sechsten Spiel. Damit befindet sich die Mannschaft in bedrohlicher Nähe zu den Abstiegsrängen, die nur noch drei Punkte entfernt sind.

Interimstrainer Frank Schmöller machte seinem Frust Luft. Nach der Partie gegen Bielefeld sagte er im Interview mit „MagentaSport“: „Wir verlieren ein Spiel, das wir definitiv nicht verlieren müssen„. Schmöller kritisierte vor allem die beiden Gegentore als „komplett billig„. Ein Querschläger führte in der 12. Minute zum ersten Gegentreffer, ein Fehler von Kapitän Jesper Verlaat ermöglichte das 2:0 für Bielefeld. Die Löwen hatten im weiteren Spielverlauf ihre Chancen, vor allem nachdem Bielefelds Großer in der 64. Minute mit Rot vom Platz musste.

1860 München vor Schlüsselspiel: Druck steigt vor Duell mit Waldhof Mannheim

Mehrere gute Möglichkeiten wurden jedoch vom starken Bielefelder Torwart Kersken vereitelt. Morris Schröter von 1860 München brachte es auf den Punkt: „Immer nur eine gute Halbzeit reicht nicht„. Er betonte, dass der Mannschaft derzeit immer etwas fehle. Schmöller lobte trotz der Niederlage die Leidenschaft seiner Mannschaft und sah in der zweiten Halbzeit Potenzial nach oben. Dennoch bleibt die Effektivität vor dem Tor ein kritischer Punkt, für den Schmöller unmittelbar nach dem Spiel noch keine Lösung parat hatte.

Die Situation für 1860 München bleibt angespannt. Bereits am Mittwoch steht das nächste wichtige Spiel gegen Waldhof Mannheim an, das in der Tabelle direkt hinter München steht. Ein Sieg muss her, um ungemütliche Weihnachten an der Grünwalder Straße zu vermeiden.