Der MSV Duisburg befindet sich in einer schwierigen Situation. Nach den Neuzugängen von Daniel Ginczek und Ahmet Engin umfasst der Kader nun 30 Spieler – eine Zahl, die für den abstiegsbedrohten Drittligisten sowohl finanziell als auch strategisch problematisch ist.
Der finanziell angespannte Verein sucht nach Möglichkeiten, den Kader zu verkleinern und gleichzeitig den Etat zu entlasten. Sportdirektor Chris Schmoldt hat die Situation angesprochen und bestätigt, dass mit einigen Spielern Gespräche über mögliche Abgänge geführt werden. Im Fokus steht laut dem „RevierSport“ dabei der junge Linksverteidiger Baran Mogultay. Mogultay, vertreten durch seinen Berater Mehmet Eser, hat deutlich gemacht, dass er den Verein verlassen möchte, um in der 2. Bundesliga den nächsten Schritt zu machen. Ein ehrgeiziger Schritt für den Spieler, der in Duisburg derzeit nur 400 Euro verdient und deshalb auf der Suche nach einem professionelleren und finanziell tragfähigeren Umfeld ist.
Mogultay will nächsten Schritt in seiner Karriere machen
Den Vorwurf, sich an Mogultay bereichern zu wollen, wies Eser zurück. Er betont die tiefe Verbundenheit des Spielers mit dem MSV Duisburg und seinen Fans. Dennoch sieht er es als notwendig an, dass Mogultay den nächsten Schritt in seiner Karriere macht, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Das Interesse des SV Darmstadt 98 und der Eintracht Braunschweig an Mogultay deutet auf eine hohe Wertschätzung des Spielers im Profifußball hin. Trotz der Angebote aus der Türkei und der bestehenden Optionen in Deutschland bleibt die Zukunft des Spielers ungewiss, insbesondere angesichts der ungewissen Transferpolitik des MSV Duisburg.



