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Nach Absturz in die Regionalliga: MSV Duisburg steht vor einem großen Umbruch

Der Absturz des MSV Duisburg, einst stolzes Gründungsmitglied der Bundesliga, in die Viertklassigkeit ist unumkehrbar. Nach der enttäuschenden 3:5-Niederlage gegen den Mitabsteiger VfB Lübeck und dem anschließenden 1:1-Unentschieden von Waldhof Mannheim gegen den FC Ingolstadt ist der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze auf sieben Punkte angewachsen und der Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen. Der Verein steht vor einem großen Umbruch. 

Die Mannschaft von Uwe Schubert verspielte in Lübeck eine 3:1-Führung durch drei Gegentore in nur neun Minuten. Der Interimstrainer zeigte sich nach dem Spiel tief enttäuscht und sprach von einem „schwarzen Tag für den Verein, die Stadt und die Fans“. Auch die Ernennung des ehemaligen MSV-Profis und Hertha-Managers Michael Preetz zum Geschäftsführer im Januar 2024 und die Entlassung von Cheftrainer Boris Schommers wenige Spieltage vor Saisonende konnten den Absturz in die Viertklassigkeit nicht verhindern.

Der MSV Duisburg, der 1964 Deutscher Vizemeister wurde und von 1963 bis 1982 ununterbrochen in der Bundesliga spielte, muss sich nach fünf Jahren Drittklassigkeit nun in der Regionalliga West neu orientieren. Ein großer Umbruch steht bevor, denn nach Informationen der „WAZ“ sind nur die Verträge der beiden Nachwuchsspieler Maximilian Braune und Batuhan Yavuz für die kommende Viertliga-Saison noch gültig. Das Schicksal erfahrener Spieler wie Daniel Ginczek und Alexander Esswein ist hingegen ungewiss.