Start News Zurück in Liga drei: Warum der SV Meppen optimistisch nach vorn schaut

Zurück in Liga drei: Warum der SV Meppen optimistisch nach vorn schaut

Hänsch-Arena Meppen

Der SV Meppen ist zurück auf der großen Bühne des Profifußballs, und im Emsland ist die Aufbruchsstimmung deutlich zu spüren. Beim Sponsorenabend in Haselünne wurde nicht nur gefeiert, sondern auch nach vorn geblickt. Vorstandssprecher Andreas Kremer machte klar, dass der Aufstieg kein Zufall war, sondern das Ergebnis eines langfristigen Plans.

Ein Abend zwischen Dankbarkeit und neuer Vorfreude

Im Berentzen-Hof in Haselünne herrschte spürbare Erleichterung. Spieler, Verantwortliche und Unterstützer des SV Meppen kamen zusammen, um den gelungenen Sprung zurück in die 3. Liga zu feiern. Für die Aufstiegsmannschaft wurde es ein Abend voller Glückwünsche, Gespräche und Erinnerungsfotos.

Auch Berentzen-Vertreter Jens Stachowiak würdigte den Erfolg des emsländischen Traditionsvereins. Mit einem alten SVM-Trikot auf der Bühne unterstrich er die lange Verbindung zum Klub und gratulierte der Mannschaft als Meister.

Kremer blickt auf den Weg zurück

Für Vorstandssprecher Andreas Kremer war der Abend vor allem eine Gelegenheit, den Sponsoren ausdrücklich zu danken. Nach dem Abstieg habe sich der Verein grundlegend hinterfragt. Es sei damals darum gegangen, ob und wie der eingeschlagene Weg fortgesetzt werden könne.

Kremer erinnerte daran, dass man sich intern auf ein klares Ziel verständigt habe. „Wir wollten nach Möglichkeit innerhalb von drei Jahren wieder hoch“, so Kremer gegenüber der „NOZ“. Genau dieser Plan sei nun aufgegangen. Besonders wichtig sei dabei die Unterstützung der Partner gewesen, die dem Verein auch in schwierigen Zeiten verbunden geblieben seien.

Rückkehr mit Erfahrung im Gepäck

Der SV Meppen betritt die 3. Liga nicht als völliger Neuling. Mehrere Jahre lang gehörten die Emsländer bereits dieser Spielklasse an. Kremer verwies deshalb auf die vorhandene Erfahrung und zeigte sich überzeugt, dass der Verein aus dieser Zeit wichtige Lehren mitnimmt. Der Blick richtet sich nun auf die kommenden Wochen. Im Mittelpunkt stehen Kaderplanung, Verstärkungen und die Vorbereitung auf eine Saison, in der zunächst der Klassenerhalt Priorität hat.

Vertrauen in Mannschaft und sportliche Führung

Kremer äußerte sich optimistisch, was die sportliche Ausgangslage betrifft. Viele Spieler sollen dem Verein erhalten bleiben, was er als starkes Zeichen wertete. Zudem vertraue er auf die Arbeit von Sportchef Olufemi Smith, Trainer Lucas Beniermann und Sportvorstand Heiner Beckmann.

Die Mannschaft habe eine gute Basis, nun gehe es darum, gezielt nachzulegen. Der Anspruch ist klar: Meppen will nicht nur zurück sein, sondern sich wieder stabilisieren.

Mehr Atmosphäre, mehr Reibung, mehr 3. Liga

Neben der sportlichen Herausforderung freut sich Kremer besonders auf die Rückkehr der großen Auswärtsszenen. Spiele mit vielen Gästefans, mehr Stimmung und intensiver Atmosphäre sollen die Hänsch-Arena wieder beleben. „Wir freuen uns darauf, dass wieder richtig Thermik im Stadion ist“, betonte er. Gleichzeitig blieb der Vorstandssprecher realistisch. Bevor über eine dauerhafte Etablierung gesprochen werden könne, müsse der SVM zunächst die erste Saison nach dem Aufstieg bestehen. Genau darin liegt nun die zentrale Aufgabe.

Der Sponsorenabend zeigte, wie viel Rückenwind der SV Meppen nach dem Aufstieg mitnimmt. Die Euphorie ist da, doch sie wird von einem klaren Ziel begleitet: Der Verein will die neue Chance in der 3. Liga nutzen und diesmal möglichst dauerhaft Fuß fassen.

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