Bei Preußen Münster nimmt der Neustart offenbar bereits konkrete Formen an. Während Alois Schwartz noch einmal an der Seitenlinie stehen soll, laufen im Hintergrund die Planungen für die kommende Saison längst auf Hochtouren. Im Mittelpunkt steht ein Trainer, der zuletzt mit Ulm für Aufsehen sorgte.
Wörle rückt in den Fokus
Nach dem feststehenden Abschied von Alois Schwartz deutet laut einem Bericht der „Bild“ vieles darauf hin, dass Thomas Wörle künftig die sportliche Verantwortung bei den Münsteranern übernehmen soll. Der 44-Jährige gilt als Wunschlösung für den Neuanfang nach dem Abstieg. Wörle hatte sich vor allem durch seine erfolgreiche Arbeit beim SSV Ulm einen Namen gemacht. Dort führte er die Mannschaft aus unteren Gefilden bis in die 2. Bundesliga. Trotz dieser Entwicklung endete seine Zeit in Ulm später überraschend.
Vorstellung wohl zeitnah geplant
Intern sollen die wichtigsten Fragen zwischen Wörle und Preußen bereits geklärt sein. Auch eine Unterschrift soll nach Informationen aus dem Umfeld schon erfolgt sein. Die offizielle Präsentation könnte demnach früh in der kommenden Woche stattfinden. Eine Besonderheit soll es bei der Absprache gegeben haben: Wörle habe dem Wechsel offenbar unter der Voraussetzung zugestimmt, dass Schwartz die laufende Zweitliga-Saison noch bis zum Ende begleitet.
Erster Zugang steht offenbar fest
Parallel nimmt auch der Kader für die kommende Spielzeit Gestalt an. Mika Stuhlmacher soll vom SV Meppen an die Hammer Straße wechseln, wie die Zeitung berichtet. Der offensive Mittelfeldspieler war bei den Emsländern zuletzt eine prägende Figur. Mit seiner Körpergröße, seiner Präsenz und seiner Torgefahr bringt Stuhlmacher ein Profil mit, das gut zu einem Neuaufbau passen könnte. Der Wechsel soll ablösefrei erfolgen, der Vertrag langfristig angelegt sein.
Preußen stellt die Weichen neu
Für Münster beginnt damit eine Phase, in der Tempo gefragt ist. Nach einer schwierigen Saison soll möglichst schnell Klarheit entstehen, sportlich wie personell. Mit Wörle als möglichem neuen Cheftrainer und Stuhlmacher als erstem Zugang zeichnen sich die ersten Konturen des künftigen Preußen-Kaders bereits ab.
