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Nach Ulbricht: Hat Mannheim auch Probst im Visier?

Foto: Lars Zimmermann/Sportfotografie
Beim SV Waldhof Mannheim bleibt die Suche nach mehr Durchschlagskraft im Angriff ein zentrales Thema. Nach der Verpflichtung von Julian Ulbricht könnte der Blick nun auf einen weiteren Torjäger aus der Regionalliga fallen. Eduard Probst hat sich mit starken Leistungen im Westen in den Fokus gespielt.

Mannheim sucht mehr Wucht im Strafraum

Der SV Waldhof Mannheim arbeitet weiter daran, seine Offensive für die kommende Saison robuster und torgefährlicher aufzustellen. Gerade im Zentrum des Angriffs soll mehr Präsenz entstehen, denn echte Strafraumspieler mit Abschlussstärke sind für die sportlichen Ziele der Kurpfälzer ein wichtiger Baustein.

Mit Julian Ulbricht hat der Drittligist bereits einen Stürmer verpflichtet, der in der Regionalliga Nord zuletzt eindrucksvoll geliefert hatte. Der Angreifer kam vom SV Meppen nach Mannheim und brachte die Empfehlung einer außergewöhnlich erfolgreichen Saison mit. Seine Trefferquote mit stolzen 27 Toren und 6 Torvorlagen machte ihn ligaübergreifend zu einem der auffälligsten Torjäger unterhalb der 3. Liga.

Ulbricht als Fingerzeig für den Transferplan

Der Wechsel von Ulbricht zeigte bereits, in welche Richtung der Waldhof bei der Kaderplanung denken könnte. Gesucht sind Spieler, die ihre Abschlussqualität nachgewiesen haben, aber zugleich noch Entwicklungspotenzial besitzen. Genau dieses Profil kann für einen ambitionierten Drittligisten besonders reizvoll sein.

Dass Ulbricht trotz Perspektive in Meppen den Schritt nach Mannheim wagte, unterstreicht den Anspruch des SVW, im Angriff gezielt nachzulegen. Möglich wurde der Transfer dem Vernehmen nach durch eine vertragliche Regelung und eine Ablöse in überschaubarer Größenordnung.

Probst passt ins Suchprofil

In dieses Raster könnte auch Eduard Probst fallen. Nach Informationen des „Mannheimer Morgen“ soll sich Waldhof Mannheim mit dem Angreifer beschäftigen, der zuletzt beim SV Rödinghausen in der Regionalliga West spielte. Dort war Probst einer der wenigen konstanten Lichtblicke in einer sportlich schwierigen Saison seines Teams. Während Rödinghausen in der Tabelle weit hinter den Spitzenplätzen blieb, überzeugte der Stürmer mit seiner Treffsicherheit. Probst setzte sich in der West-Staffel als erfolgreichster Angreifer durch und machte damit auch Vereine aus höheren Ligen auf sich aufmerksam.

Drittliga-Erfahrung als zusätzlicher Pluspunkt

Für den Mittelstürmer wäre die 3. Liga keine unbekannte Bühne. Beim SC Verl sammelte er bereits Erfahrung auf diesem Niveau und zeigte dort, dass er sich auch gegen körperlich starke Defensivreihen behaupten kann. Eine zwischenzeitliche Station beim FC Gütersloh kam hinzu, ehe er in der Regionalliga West wieder deutlich auf sich aufmerksam machte.

Da sein Vertrag ausläuft, könnte Probst für mehrere Clubs interessant werden. Genau das macht die Personalie spannend. Ein treffsicherer Angreifer mit Drittliga-Erfahrung und offenem Vertrag passt in ein Profil, das auf dem Markt selten lange unbeobachtet bleibt.

Entscheidung dürfte nicht lange auf sich warten lassen

Ob Probst tatsächlich in Mannheim landet, bleibt offen. Klar ist aber, dass der SV Waldhof seine Offensive weiter im Blick behalten muss, wenn der Kader für die neue Saison konkurrenzfähiger werden soll. Nach Ulbricht könnte ein weiterer Regionalliga-Torjäger den Konkurrenzkampf im Angriff deutlich verschärfen. Für Mannheim wäre eine solche Verpflichtung mehr als nur eine Ergänzung. Sie wäre ein weiteres Signal, dass der Verein die Schwächen der vergangenen Spielzeit erkannt hat und im Strafraum gezielt mehr Qualität schaffen will.

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