Auch wenn der Coronavirus in Deutschland noch keinen Profifußballer erreicht hat, ruft Geschäftsführer Michael Scharold zur Vorsicht auf und schickte eine interne Email – mit der Bitte an alle Mitarbeiter und Spieler, auf Händeschütteln in den nächsten Wochen zu verzichten.
Was sich zunächst etwas kurios anhört, ist dennoch wahr. Die Spieler des TSV 1860 München sollen in den nächsten Wochen auf ein Händeschütteln verzichten. Somit wolle man eine mögliche Ansteckung vermeiden. Gegenüber der „Bild“ sagt Michael Köllner: „Das ist vernünftig, wir machen das auch innerhalb der Mannschaft. Das ist wie bei einer Grippe. Ich habe keine Lust, dass irgendeiner erkrankt“
Laut DFB-Regularien ist ein abklatschen jedoch eigentlich Pflicht. Wie sich die Spieler letztendlich beim Spiel gegen die Chemnitzer verhalten, bleibt abzuwarten. Am vergangenen Wochenende wurden aufgrund des Corona-Virus vier Spiele in der Serie A abgesagt. Köllner sagt dazu: „Wenn sogar schon Serie-A-Spiele abgesagt werden, scheint das alles eine größere Dimension zu haben.“
