Viktoria Köln hat am letzten Tag der Transferperiode noch einmal zugeschlagen und ihrer Offensive frische Impulse verliehen. Mit Jakob Sachse kommt ein junger Angreifer, der trotz seines Alters bereits Verantwortung übernommen hat. Der Deal bringt Tempo, Physis und Entwicklungspotenzial an den Rhein.
Leihgeschäft mit Perspektive
Kurz vor dem Deadline Day machte Viktoria Köln den Transfer perfekt. Der Stürmer wechselt auf Leihbasis von FC Schalke 04 und soll zunächst bis zum Ende der laufenden Saison Spielpraxis sammeln. Im Vertrag ist zudem eine Option verankert, die den Aufenthalt bei entsprechender Entwicklung unkompliziert verlängern kann. Zuvor hatte der Angreifer auf Schalke einen Profivertrag unterschrieben, was den Wechsel erst möglich machte.
Ein Profil, das gesucht war
Im Kader der Kölner soll der Neuzugang eine klare Rolle einnehmen. Er gilt als körperlich präsenter Stürmer, der Bälle festmachen kann und zugleich den direkten Weg zum Tor sucht. Genau diese Mischung hatte die sportliche Leitung im Blick.
Sportchef Valentin Schäfer beschreibt den Transfer so: „Wir wollten einen Angreifer, der intensiv arbeitet und im Strafraum präsent ist. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Jakob für uns gewinnen konnten.“ Zugleich lobte er die unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Gelsenkirchenern bei der Abwicklung des Geschäfts.
Von Leipzig bis Gelsenkirchen
Die fußballerische Ausbildung des Angreifers begann früh im Nachwuchsleistungszentrum von RB Leipzig, wo er schon als Kind aufgenommen wurde. Dort sammelte er über Jahre Erfahrungen auf höchstem Jugendniveau, inklusive internationaler Einsätze. Nach einer Zwischenstation im Westen Deutschlands, wo er erstmals im Herrenbereich regelmäßig zum Einsatz kam, folgte im vergangenen Sommer der Schritt zu Schalke. In der zweiten Mannschaft der Knappen entwickelte er sich schnell zu einem Fixpunkt der Offensive und überzeugte mit Treffern und Vorlagen. Ein Detail am Rande: In dieser Phase arbeitete er bereits mit dem heutigen Viktoria-Co-Trainer Kristopher Fetz zusammen, was den Kontakt nach Köln zusätzlich erleichterte.
Motivation und Selbstbewusstsein
Der Neuzugang selbst blickt mit Vorfreude auf die Aufgabe in der Domstadt. „Ich habe richtig Lust auf das Team, den Verein und das Umfeld“, sagt Jakob Sachse. Er wolle seine Energie einbringen und sich über Einsatzzeiten weiterentwickeln. Als besondere Stärken nennt er seinen linken Fuß und seine Präsenz in der Luft, Qualitäten, die Viktoria im Saisonendspurt gut gebrauchen kann.
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell sich der junge Angreifer an die neue Umgebung anpasst. Klar ist schon jetzt: Viktoria Köln setzt bewusst auf Talent mit Perspektive und geht damit ein kalkuliertes, aber spannendes Risiko ein.
