Nach dem Platzverweis in Aachen ist die Entscheidung gefallen: Fynn Otto muss einmal pausieren. Der Deutsche Fußball-Bund reagierte auf die Rote Karte des Innenverteidigers mit einer Sperre über eine Partie. Damit fehlt der Abwehrchef ausgerechnet beim brisanten Duell gegen den aktuellen Spitzenreiter.
DFB greift nach Platzverweis durch
Die Szene im Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen hatte unmittelbare Folgen. Der DFB sprach gegen Fynn Otto eine Sperre von einem Spiel aus. Für den Defensivakteur bedeutet das eine Zwangspause, die sportlich schwer wiegt. Denn das nächste Auswärtsspiel führt sein Team zum Tabellenführer nach Cottbus.
Dort, wo Tempo und Zweikampfhärte gefragt sind, wird Otto nur von außen zusehen können. Der Innenverteidiger hatte sich in dieser Saison als verlässliche Konstante etabliert und stand regelmäßig in der Startelf. Umso bitterer ist die Unterbrechung gerade vor einem der wichtigsten Spiele der laufenden Runde.
Fehlen im Topspiel gegen Energie Cottbus
FC Energie Cottbus gilt aktuell als Maßstab der Liga. Das Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter verspricht Intensität, Druck und womöglich richtungsweisende Bedeutung im Aufstiegsrennen. Ohne Otto muss Trainer Tobi Strobl seine Defensive neu ordnen. In den vergangenen Wochen hatte der Abwehrspieler Stabilität verliehen, viele Zweikämpfe geführt und den Spielaufbau mit klugen Pässen eingeleitet.
Seine Abwesenheit zwingt das Team nun zu Anpassungen, gerade gegen eine Mannschaft, die offensiv konsequent agiert.
Rückkehr vor heimischem Publikum
Lange dauert die Pause allerdings nicht. Schon beim darauffolgenden Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg darf Otto wieder eingreifen. Vor eigenem Publikum kann er damit erneut Verantwortung übernehmen und die Defensive stabilisieren.
Die Sperre bleibt somit ein kurzer Einschnitt, wenn auch zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Intern dürfte der Fokus nun darauf liegen, die Auswärtsaufgabe geschlossen anzugehen und anschließend mit frischer Energie in das Heimspiel zu starten.
