Start News VfB Lübeck: Cheftrainer Landerl ist trotz Niederlage zuversichtlich was den Saisonstart angeht

VfB Lübeck: Cheftrainer Landerl ist trotz Niederlage zuversichtlich was den Saisonstart angeht

Der VfB Lübeck muss schon vor Saisonstart der 3. Liga einen herben Rückschlag hinnehmen. Die Enttäuschung ist nach der Niederlage im Landespokal-Finale bei allen Beteiligten groß. Dennoch glaubt Rolf Landerl an seine Jungs.

Nach dem man früh in der Partie bereits in Rückstand geraten ist, konnte man das Spiel noch vor der Pause drehen, kassierte dann aber im zweiten Durchgang einen Doppelschlag. Ein Tag zu vergessen für alle Fans und Verantwortlichen des VfB Lübeck.

Die Mannschaft des SV Todesfelde ging nach einer Ecke von Bento bereits in der 3. Spielminute durch einen Treffer von Niklas Stenck überraschend in Führung. Die Lübecker konnte das Spiel erst nach einer knappen Viertelstunde bestimmen. So das Marvin Thiele in der 28. den Ausgleich zum 1:1 erzielen konnte. Durch einen Doppelschlag konnte der VfB mit einen Treffer durch seinen Kapitän Tommy Gruppe die Partie drehen (1:2, 33.). In der folge verpasste Lübeck das Ergebnis auszubauen. Nach dem Seitenwechsel fand der Drittligist keine Mittel mehr den Oberligisten so richtig gefährlich zu werden.

Lübeck fand keine Mittel mehr

In der 60. Spielminute war es Lennard Koth, der aus kürzester Distanz zum 2:2 verwandelte. Keine zwei Minuten später konnte der Außenseiter durch einen Treffer von Ex-Lübecker Til Weidemann mit 3:2 in Führung gehen (62.). Nach einer Schwalbe von Elsamed Ramaj im Strafraum der Todesfelder 10 Minuten vor Schluss, hätte der VfB fast noch einen Elfmeter bekommen. Dieser wurde vom Unparteiischen nach Rücksprache mit seinen Assistenten berechtigt zurückgenommen. Der SV Todesfelde konnte die Fürhung bis zum Abpfiff verwalten. In der ersten Runde des DFB-Pokal treffen diese nun auf den Zweitligisten VfL Osnabrück.

Das darf uns nicht passieren, da war Todesfelde heute besser als wir„, so Kapitän Tommy Grupe auf der Vereinshomepage nach der Niederlage. „Vielleicht können wir später daraus wichtige Erkenntnisse für die Liga ziehen. Aber jetzt ist das erst einmal sehr hart. Wir wären schon sehr gerne wieder im DFB-Pokal dabei gewesen.“

Fehler müssen analysiert werden

Es ist die erste Pokal-Niederlage gegen eine unterklassige Mannschaft seit 16 Jahren. Damit gehen dem Verein nicht nur 130.000 Euro durch die Lappen sondern auch ein Heimspiel gegen den VfL Osnabrück. „Unser Problem war, dass wir nicht zielstrebig auf das 3:1 gespielt haben„, so Grupe. Auch Cheftrainer Rolf Landerl findet klare Worte: „Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben und sonst niemandem. Wir müssen gewisse Dinge, die passiert sind, schnell aufarbeiten. Ich bin auch sicher, dass wir das schaffen werden.“ Bis zum Saisonstart sind es noch knapp 4 Wochen, dann muss auf dem Platz eine deutliche Leistungssteigerung her um in der 3. Liga bestehen zu können.

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