Start Vereine MSV Duisburg Trifft die Insolvenz nun auch den MSV Duisburg?

Trifft die Insolvenz nun auch den MSV Duisburg?

MSV Duisburg - Viktoria Köln
Foto: Xtra News

Die Corona-Krise hat viele Vereine hart getroffen, so auch den MSV Duisburg. Auch wenn man bemüht ist, eine Insolvenz zu vermeiden, kann man es nicht gänzlich ausschließen. 

Präsident Ingo Wald sprach bereits Anfang Mai von einer „sehr, sehr ernsten Situation„. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Gegenteil, die Lage wird immer schlimmer. „Es wird von Monat zu Monat schwieriger„, so der Präsident in einem Interview mit der „Rheinischen Post„. Hintergrund sind die Geisterspiele seit Ende Mai. Durch die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen bis zum Ende des Jahres, droht ein weiterer enormer finanzieller Schaden. „Finanziell ist das für uns schwer zu ertragen. Weil Zuschauer – und da spreche ich für die meisten Drittligisten – eine bedeutsame Einnahmequelle sind„, so Wald weiter.

Insolvenz soll vermieden werden

Die Lage spitzt sich zu. Wie lange der Verein diese Situation noch durchhalten kann, ist auch davon abhängig, „wie Sponsoren und Gläubiger mitziehen in diesen Zeiten„. Desweiteren hängt es davon ab, „was die Politik beisteuert. Es gibt ja Überlegungen, Vereinen, die keine Zuschauer zulassen können, einen Zuschuss zu gewähren„. Aktuell steht eine Summe von 800.000 Euro als Zuschuss vom Bund im Raum. Fest steht: „Wir wollen, solange es geht, die Insolvenz vermeiden“, macht aber auch deutlich: „Ich kann das nicht grundsätzlich ausschließen.“

Schwierige Zeiten zur Zeit bei den Zebras. Daher ist auch die Zukunft schwer planbar. „Wir glauben, dass unsere Gläubiger, die uns durch schwere Zeiten begleitet haben, auch gewisse Anrechte haben. Zum Beispiel, dass wir nicht alle ihre Forderungen mit einem Federstrich vom Tisch wischen.“ Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringen wird. Klar ist jedoch, jeder Spieltag ohne heimischen Fans, ist ein enorm finanzieller Schaden für den Verein.

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