Der Transfer von Marvin Pourié zum 1.FC Kaiserslautern hatte sich bereits angebahnt. Nun ist es amtlich, den Stürmer zieht es zu den Roten Teufeln.
Marvin Pourié hat beim Karlsruher SC noch einen gültigen Vertrag bis 2022, spielt aber in der Mannschaft keine Rolle mehr. In den Roten Teufeln hat er nun einen neuen Arbeitgeber für die kommende Spielzeit gefunden. „Ich freue mich, dass die letzten Wochen ein erfolgreiches Ende genommen haben„, so Pourié bei Instagram. „Gemeinsam mit dem 1. FC Kaiserslautern freue ich mich auf eine spannende und erfolgreiche Saison„.
KSC zahlt ein Teil des Gehaltes offenbar weiter
Laut den „Badischen Neusten Nachrichten“ wird eine Leihgebühr nicht fällig. Außerdem erhält der 1.FC Kaiserslautern eine Kaufoption. Wie hoch diese ist, wurde noch nicht bekanntgegeben. Der KSC zahlt offenbar einen Teil von Pouries Gehalt weiter. In der abgelaufenen Spielzeit war Pourié an Eintracht Braunschweig ausgeliehen und konnte in 18 Spielen vier Tore erzielen und drei weitere vorbereiten. Zuvor stand er für den KSC 16 Mal auf dem Platz. In der Saison 2018/19 war er mit 22 Toren und sechs Vorlagen maßgeblich am Aufstieg in die 2. Bundesliga beteiligt und zudem Torschützenkönig in der 3. Liga.
In der Jugend spielte der heute 29-Jährige für Borussia Dortmund und den FC Liverpool, ehe er im Jahr 2009 seinen ersten Profivertrag bei den Königsblauen unterschrieb. Anschließend wurde er an die Münchener Löwen ausgeliehen. Nach einem mehrwöchigen Training stand er bereits im Sommer 2010 vor einem Engagement beim 1.FC Kaiserslautern. Der damalige Coach Felix Magath legte jedoch sein Veto ein. Anschließend spielte Pourié acht Jahre lang im europäischen Ausland. Mit dem FC Kopenhagen wurde er 2016 sogar Dänischer Meister und kam für den Klub in vier Champions-League-Spielen zum Einsatz.
„Ich bin sehr glücklich, dass es geklappt hat und ich die Möglichkeit habe, künftig für einen solch großen Traditionsverein wie den FCK auflaufen zu dürfen. Ich freue mich auf die kommende Saison und werde auf dem Platz alles dafür geben, dass wir unsere Ziele erreichen. Ich bin jetzt zwei Jahre in Folge aus der Dritten Liga aufgestiegen und hätte natürlich nichts dagegen, dies noch einmal zu erleben“, so Marvin Pourié.
