Trotz der laufenden Insolvenz hat der 1.FC Kaiserslautern weiterhin Geld um neue Spieler zu kaufen und kann dabei sogar Spitzengehälter bezahlen, wo sich andere Vereine nur die Augen reiben. Die Kritik wurde in den letzten Wochen immer größer. Doch woher kommt das ganze Geld?
Manche Klubverantwortlichen staunten nicht schlecht, als sie mitbekommen haben, wie viel Geld der 1.FC Kaiserslautern neuen Spielern geboten hat. Geschuldet ist dies unter anderem dem drastischen Schuldenschnitt und den rund 9 Millionen Euro durch neue Investoren. Durch den Verkauf von Kühlwetter und Pick an den 1.FC Heidenheim sind jeweils ein Betrag im hohem sechsstelligen Bereich in die Vereinskasse gespült worden. Nicht verwunderlich, dass man dabei die Konkurrenz im Schatten stehen hat lassen und laut Angaben der „Bild“ sogar Monatsgehälter von über 20.000 Euro bezahlt.
Kann Großaspach seine Ansprüche geltend machen?
Ein Liga-Insider spricht sogar „von einem der größten Skandale im Fußball.“ So äußerte sich erst kürzlich Michael Köllner, Cheftrainer der Münchener Löwen: „Die werden sicher auf dem Transfermarkt gewaltig zuschlagen. Die können sich jetzt den Rieder leisten, holen vielleicht noch Pourié und, und, und.“ So ist es tatsächlich geschehen. Auch Jürgen Luginger, Sportdirektor des 1.FC Saarbrücken blickte verwundert in Richtung Kaiserslautern: „Da muss man sich schon fragen, wie das funktioniert. Etwas unverständlich ist das schon„, äußerte er sich gegenüber der „Bild“.
Nach wie vor ist noch fraglich, ob Großaspachs Forderungen in Höhe von 125.000 Euro in die Insolvenzmase fallen. Der Drittliga-Absteiger hat bereits beim DFB seine Ansprüche mit einem sechsseitigem Anwaltsschreiben hinterlegt.
