Im deutschen Profifußball ist Max Kothny der jüngste Geschäftsführer. In einem Interview mit „SPOX“ und „Goal“ spricht er über seine Zukunft mit dem Verein und sieht sich dabei mittelfristig als Nummer zwei hinter FC Bayern München.
Max Kothny, Boss von Türkgücü München hat ganz klare Ziel für die Zukunft des Vereins. Angesprochen auf die Frage, wie er Türkgücü innerhalb der Fußballstadt München einordnet sagt er: „Wir sind ein einmaliges Fußball-Projekt. Das Standing von 1860 München und dem FC Bayern ist natürlich gewaltig in der Stadt. Sportlich gesehen sind wir aktuell als Aufsteiger in der 3. Liga noch am niedrigsten platziert. Das wird aber nicht mehr lange so sein.“
Nummer zwei hinter Bayern
Dennoch hat er ganz klare Vorstellung, was die Zukunft angeht und sieht sich mittelfristig „als Nummer zwei hinter dem FC Bayern.“ Weiter fügt er hinzu: „Es gibt bei allen Vereinen in München und dem nächsten Umland komplett andere Voraussetzungen. Bei Unterhaching etwa wird viel auf den eigenen Nachwuchs gesetzt, was sehr erfolgreich ist. Trotzdem ist für mich 1860 der größere Rivale. Wir spielen beide im Grünwalder Stadion und die Löwen haben den noch größeren Namen in Deutschland.“
Dennoch ist das Ziel, sich erst einmal in der 3. Liga zu etablieren. „Unterhaching stehen. Grundsätzlich würde ich den Löwen aber auch die Meisterschaft gönnen, wenn wir hinter ihnen auf Platz zwei stehen.“ Der Aufstieg in die 2. Bundesliga soll aber nicht lange auf sich warten lassen. Bei der letzten Mitgliederversammlung hat der Präsident „das Jahr 2023 als Zeitpunkt für den Aufstieg ausgerufen. Wenn die Voraussetzungen stimmen, würde ich ihn aber auch früher nehmen. Unsere Blickrichtung geht ganz klar nach oben.“
Der Geschäftsführer geht noch einen Schritt weiter und beantwortet die Frage, wo er den Verein in zehn Jahren sieht, wie folgt: „Am liebsten in der Bundesliga – auch wenn das noch in weiter Ferne liegt. Klar ist doch, dass man den Blick immer eher nach oben als nach unten richten sollte.“
