Ab sofort darf früher getestet werden. Der DFB hat das Hygienekonzept angepasst.
Erst kürzlich hat der Sportchef vom FSV Zwickau, Toni Wachsmuth, darauf plädiert, die Tests zwei Tage vor dem Spiel durchzuführen. Zuletzt hat die SpVgg Unterhaching und Türkgücü München erst nach der Anreise erfahren, dass es innerhalb des Teams zwei positive Corona-Fälle gibt. Bei der Vorabtestung, könnte man dies in Zukunft vermeiden. „Es macht wenig Sinn, erst einen Tag vor den Spielen zu testen und sich dann ohne Ergebnis auf die Reise zu machen“, so Wachsmuth gegenüber dem „MDR“.
Der DFB hat nun den Vorschlag angenommen und das Hygienekonzept angepasst. Zuvor musste man sich bis höchstens 36 Stunden vor Anpfiff testen lassen. Dies wurde nun angehoben, sodass bei einem hohen Inzidenzwert über 35 nun der Test bis zu 52 Stunden vorher erfolgen kann. Dies war zuvor nur bei einem mittleren Pandemielevel möglich (5 und 35). Somit könnte es in Zukunft zu weniger Spieltagsabsagen kommen.
