Am 32. Spieltag der Drittligasaison 2020/2021 steht für den 1. FC Saarbrücken noch einmal ein absoluter Höhepunkt an. Cheftrainer Kwasniok will den Fans unbedingt einen Sieg schenken.
Das letzte Mal, dass man auf dem Betzenberg gegeneinander angetreten ist, war im März 1993, damals noch in der Bundesliga. „Es ist für unsere Fans, die leider nicht dabei sein können, ein ganz besonderes Spiel. Ihnen wollen wir den Sieg schenken. Wir werden in den Abläufen aber nicht viel anders machen. Es wird für uns darum gehen, dass wir den Kampf annehmen, uns aber nicht von unnötigen Emotionen leiten lassen“, so Kwasniok. Während die Saarländer den Klassenerhalt schon längst eingetütet haben, geht es für die Roten Teufel um alles. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt drei Punkte.
Kwasniok kann nahezu aus dem Vollen Schöpfen
Kwasniok erwartet eine aufopferungsvoll kämpfende Pfälzer Mannschaft. „Sie waren zuletzt relativ stabil und man muss natürlich auch feststellen, dass sie gute Spieler in ihren Reihen haben. Sie werden versuchen, uns zu überlaufen, sie werden mit dem Messer zwischen den Zähnen aus der Kabine kommen. Aber wir werden nicht zurückziehen und wollen einen gepflegten Ball spielen“, so der 39-Jährige weiter. Während der 1.FC Kaiserslautern mit großen Personalsorgen zu kämpfen hat, stellt sich die personelle Situation beim 1.FCS gut dar.
Bis auf José Pierre Vunguidcia (Aufbautraining), Bjarne Thoelke (Wadenbeinbruch), Sebastian Bösel (muskuläre Probleme) und Julian Günther-Schmidt (Quarantäne) stehen alle Spieler zur Verfügung.
