Start News Ermittler fanden keine Beweise für eine rassistische Äußerung gegenüber Opoku

Ermittler fanden keine Beweise für eine rassistische Äußerung gegenüber Opoku

MSV Duisburg - Viktoria Köln
Foto: Xtra News

Vor rund viereinhalb Wochen wurde die Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück aufgrund eines Rassismus-Vorfalls abgebrochen. Die Ermittler fanden jedoch keine Beweise für eine rassistische  Äußerung gegenüber Aaron Opoku.

Wie aus einem aktuellen Bericht der „WAZ“ hervorgeht, hat sich der Verdacht gegen den Beschuldigten, welcher Aaron Opoku während der Partie des MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück beleidigt haben soll, nicht weiter erhärtet. Dies geht aus einer umfangreichen Auswertung mehrere Videoaufnahmen, sowie die Befragung mehrer Zeugen hervor. „Nach unserer Einschätzung haben sich die Affenlaute nicht bestätigt„, so Polizeisprecher Jonas Tepe gegenüber der „WAZ“. Wie nun auch bekannt geworden ist, hat Duisburger Rechtsanwalt Dr. Donat Ebert Anzeige gegen den Osnabrücker Spieler Florian Kleinhansl und den Linienrichter Fabian Schneider erstattet.

„Es hat keinen rassistischen Vorfall gegeben“

Demnach heißt es, dass der Anfangsverdacht einer Vortäuschung der Straftat vorliegen soll. Nun will man untersuchen lassen, in wie Fern der „Spieler und der Unparteiische die Situation im Vorfeld des Eckball genutzt hätten, um ‚unwahre Behauptungen‘ über vermeintliche rassistische Beleidigungen aufzustellen„. Der DFB sei von der Anzeige ebenfalls in Kenntnis gesetzt worden sein. Der Jurist, der gleichzeitig auch Fan des MSV ist, sagt weiter: „Es hat keinen rassistischen Vorfall gegeben“, betont der Jurist, der MSV-Fan ist. „Ich möchte nicht, dass in die Annalen eingeht, dass unsere Fans mit so etwas in Verbindung gebracht werden. Das haben wir nicht verdient. Das hat auch dieser Mann nicht verdient.“

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