Der SV Sandhausen hat auf dem Transfermarkt noch einmal deutlich nachgelegt und sich mit Felix Lohkemper sofortige Offensivqualität gesichert. Der 31-Jährige kommt vom SV Waldhof Mannheim und bringt nicht nur Erfahrung, sondern vor allem eine auffällig starke Torquote mit. Für den Regionalligisten ist der Wechsel ein klares Signal, dass die Ambitionen für die neue Saison nicht im Hintergrund bleiben sollen.
Sandhausen holt einen Torjäger mit Wirkung
Der SV Sandhausen verstärkt seine Offensive mit einem Namen, der in der Region und darüber hinaus längst bekannt ist: Felix Lohkemper wechselt mit sofortiger Wirkung vom SV Waldhof Mannheim zum SVS. Beide Klubs verständigten sich auf einen Transfer, über die finanziellen Details wurde Stillschweigen vereinbart.
Für Sandhausen ist dieser Wechsel weit mehr als ein weiterer Kaderbaustein. Mit Lohkemper kommt ein Angreifer, der in den vergangenen beiden Jahren beim Waldhof konstant geliefert hat. Seit seinem Wechsel nach Mannheim im Sommer 2024 absolvierte der Offensivspieler 64 Pflichtspiele und erzielte dabei 32 Tore. Diese Bilanz macht deutlich, warum der SVS bei dieser Personalie zugegriffen hat.
Ein Wechsel, der aus Überzeugung entstand
Auch Lohkemper selbst lässt keinen Zweifel daran, wie klar seine Entscheidung ausgefallen ist. „Ich habe den Verein und die Verantwortlichen in den Gesprächen als sehr angenehm wahrgenommen“. Dass ihm sowohl die handelnden Personen als auch das Umfeld vertraut sind, dürfte den Start zusätzlich erleichtern. Ausgebildet wurde Lohkemper unter anderem beim Karlsruher SC und beim VfB Stuttgart. Danach führte ihn sein Weg über die zweiten Mannschaften des VfB, der TSG Hoffenheim und des 1. FSV Mainz 05 in den Profifußball.
Ein wichtiger Abschnitt folgte beim 1. FC Magdeburg, wo er in der Saison 2017/18 die Meisterschaft in der 3. Liga feierte und den Aufstieg in die 2. Bundesliga miterlebte. Anschließend stand er fünf Jahre lang beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag. Dort sammelte er weitere Erfahrung auf hohem Niveau, ehe er sich 2024 dem SV Waldhof Mannheim anschloss. Nun folgt mit Sandhausen die nächste Station, diesmal in einem Umfeld, das sich erkennbar etwas vorgenommen hat.
