Der 47-Jährige hatte ein Angebot vom spanischen Zweitligisten RCD Mallorca vorliegen gehabt, entscheidet sich aber dagegen.
Kientz hatte das Angebot als „eine Ehre“ bezeichnet, als Kandidat für den Sportchef-Posten gehandelt zu werden. Der SV Waldhof Mannheim brauch sich aber keine Sorgen machen, dass Kientz wechselt. „Ich fühle mich sehr wohl in Mannheim und werde auch hierbleiben„, so Kientz gegenüber dem „Mannheimer Morgen“ und sagt weiter, dass er, sich „keine Gedanken“ gemacht habe, den Verein zu verlassen.
Kientz fühlt sich wohl in Mannheim
„Es gibt immer wieder einmal Kontakte und Nachfragen, aber ich habe hier eine schöne Aufgabe bei einem tollen Verein und möchte nichts anderes machen„, so der 47-Jährige. Erst vor einem halben Jahr hat Kientz seinen Vertrag langfristig verlängert. Ein weiterer Grund für den Verbleib ist seine Familie. „Ich habe die letzten drei Jahre mit meinem Vater verbringen dürfen, der dann leider im März verstorben ist. Das war noch einmal ein Geschenk vom lieben Gott, weil ich als Fußballer sehr früh weggegangen bin. Ich habe meine Mutter hier und werde nicht Hals über Kopf meine Zelte in der Region abbrechen.“
Er betont auch noch einmal klar: „Ich war lange genug dort, ich sehe mich jetzt in Deutschland und vor allem in Mannheim.“ Das Thema Mallorca hat sich somit erledigt und Kientz kann weiter die Kaderplanung für die kommende Saison voranbringen.
