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Energie bindet Cigerci: Der Unterschiedsspieler bleibt in Cottbus

Foto: Alfio Marino

Tolcay Cigerci bleibt in Cottbus und Energie hält damit einen seiner prägendsten Spieler. Der 31-Jährige, gerade erst zum Spieler der Saison 2025/2026 in der 3. Liga gewählt, soll auch eine Klasse höher zum Gesicht der offensiven Spielidee werden.

Ein Signal über den Aufstieg hinaus

Der FC Energie Cottbus hat die Vertragsverlängerung mit Tolcay Cigerci offiziell fixiert. Die Einigung bestand bereits seit geraumer Zeit, nun ist auch formal alles geregelt. Für den Club ist die Entscheidung mehr als eine Personalie: Cigerci steht für jenen mutigen, technisch geprägten Fußball, mit dem Energie in den vergangenen zwei Jahren in der 3. Liga für Aufsehen sorgte.

Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz sieht in dem offensiven Mittelfeldspieler deshalb einen zentralen Bestandteil des Kaders. Cigerci habe die Mannschaft mit seiner „ganz besonderen Spielweise“ deutlich bereichert und sei ein wichtiger Faktor für den sportlichen Erfolg gewesen. Nun setzt der Verein darauf, dass diese Qualitäten auch in der 2. Bundesliga Wirkung entfalten.

Cigerci als Gesicht der Energie-Idee

Auch Kaderplaner Maniyel Nergiz ordnet die Verlängerung klar in die sportliche Linie des Vereins ein. Energie wolle den eingeschlagenen Weg nicht verlassen, sondern die eigene Spielidee „auch in einer Liga höher“ weitgehend beibehalten. Cigerci passt in dieses Vorhaben wie kaum ein anderer.

Seit seinem Wechsel im Sommer 2024 von der VSG Altglienicke nach Cottbus entwickelte sich der 31-Jährige sofort zum Leistungsträger. Er wurde Topscorer, Publikumsliebling und einer jener Spieler, die Partien nicht nur begleiten, sondern entscheiden können.

55 direkte Torbeteiligungen in 80 Spielen

Die Zahlen unterstreichen seinen Stellenwert eindrucksvoll. In 80 Pflichtspielen für den FC Energie erzielte Cigerci 34 Tore und bereitete 21 weitere Treffer vor. Damit war er nicht nur für Cottbus, sondern für die gesamte 3. Liga ein echter „Unterschiedsspieler“. Dass Cigerci sich in der Lausitz längst heimisch fühlt, spielt ebenfalls eine Rolle. Wollitz verwies darauf, dass „Tolli“ sich beim Club wohlfühle und inzwischen nach Cottbus gezogen sei.

Die Verlängerung wirkt deshalb nicht wie eine reine Kaderentscheidung, sondern wie die Fortsetzung einer Verbindung, die sportlich und persönlich gewachsen ist. Mit Cigerci bindet Energie einen Spieler, der Kreativität, Effizienz und Identifikation vereint. Für den Schritt in die 2. Bundesliga ist das ein deutliches Signal: Cottbus will sich nicht neu erfinden, sondern mit seinen prägenden Figuren den eigenen Stil weitertragen.

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