Im Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart sowie zu den ersten Heimspielen in der 3. Liga dürfen rund 7.500 Zuschauer im Stadion sein.
Auf der Südtribüne wird auch wieder die aktive Fanszene vor Ort sein, verzichtet aber auf einen organisierten Support. Vor wenigen Monaten hatten die Anhänger der „Kogge“ ganz klar ihren Standpunkt vertreten und gesagt: „Kein Saisonstart ohne Fans.“ Mit 7.500 Fans im Ostseestadion wurde zwar ein kleiner Anfang zurück in die Normalität gemacht, aber ist dennoch weit davon entfernt, von dem was man sich wieder wünscht, den Fußball wie er vor der Pandemie war. Aus diesem Grund werde man „nicht zum normalen Tagesgeschehen übergehen können“, so die „Suptras“ in einem Statement.
Einschränkungen auch nach Ende der Pandemie?
Man haben nun gemeinsam mit den aktiven Fanclubs auf der Südtribüne den Entschluss getroffen, „die Spiele zwar zu besuchen aber unter den aktuellen Bedingungen keinen organisierten Support durchzuführen„. Man werde es „nicht akzeptieren, dass die aktuelle Lage als Vorwand für einen schleichenden Repressionsprozess ausgenutzt wird„. Bei den Fans besteht nach wie vor die Befürchtung, dass es auch nach Ende der Corona-Krise, weiterhin Einschränkungen im Fußball geben könnte. „Wir werden weiterhin für die Erhöhung der Jahres- und Tageskartenkontingente im Stadion kämpfen und uns dafür einsetzen, dass wir schnellstmöglich zum gewohnten Stadionerlebnis zurück gelangen.“
