Start Vereine Alemannia Aachen Alemannia Aachen: Lars Gindorf jagt den Drittliga-Rekord

Alemannia Aachen: Lars Gindorf jagt den Drittliga-Rekord

Foto: Lars Zimmermann

Lars Gindorf steht vor einem Abschied, wie ihn sich ein Stürmer kaum besser ausmalen könnte. Eine herausragende Saison bei Alemannia Aachen soll im letzten Heimspiel noch einmal ihren besonderen Glanz bekommen. Dabei geht es nicht nur um Tore, sondern um einen Platz in der Drittliga-Geschichte.

Gindorf vor besonderem Alemannia-Abschied

Für Alemannia Aachen war Lars Gindorf in dieser Saison weit mehr als nur ein treffsicherer Angreifer. Der Leihspieler von Hannover 96 entwickelte sich zum entscheidenden Faktor im Offensivspiel und prägte die Rückkehr der Alemannia in den Fokus der 3. Liga mit beeindruckender Konstanz.

Seine Bilanz liest sich außergewöhnlich. Gindorf traf fast nach Belieben, bereitete zudem regelmäßig Treffer vor und wurde damit zu einem der auffälligsten Spieler der gesamten 3. Liga. Dass Aachen ihn über die Saison hinaus kaum halten kann, überrascht deshalb nicht. Der Angreifer kehrt zunächst zu Hannover zurück, während andere Klubs längst aufmerksam geworden sind.

Ein Rekord rückt in Reichweite

Am letzten Spieltag wartet im Tivoli das Heimspiel gegen den TSV Havelse. Für Aachen ist es die Gelegenheit, eine starke Serie ungeschlagener Spiele fortzusetzen. Für Gindorf wird es zugleich ein persönlicher Abschied mit besonderer Spannung. Die Torjägerkrone ist ihm kaum noch zu nehmen. Doch der größere Reiz liegt in einer historischen Marke. Der bisherige Saisonrekord in der 3. Liga gehört Dominik Stroh-Engel, der einst für Darmstadt eine außergewöhnliche Trefferzahl erreichte (27 Tore). Gindorf liegt mit 25 Treffern nur noch knapp dahinter.

Ein Dreierpack gegen Havelse würde reichen, um diese Bestmarke zu übertreffen. Unmöglich klingt das nicht. Schließlich hat der Aachener bereits bewiesen, dass er an einem Nachmittag ein Spiel fast allein entscheiden kann. Ob es am Ende tatsächlich für die historische Krönung reicht, entscheidet sich auf dem Platz. Sicher ist aber schon jetzt: Lars Gindorf hat sich in Aachen einen Namen gemacht, der weit über diese Saison hinaus nachhallen wird.

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