Trotz der Euphorie rund um den TSV 1860 München sorgt die finanzielle Lage für Ernüchterung: Für die Saison 2026/27 klafft offenbar eine Lücke von rund fünf Millionen Euro im Budget. Auch für die laufende Saison 2025/26 fehlt derzeit ein Betrag von 250.000 Euro.
Der Spieleretat wurde zuletzt von 4,5 auf 6,3 Millionen Euro erhöht – offenbar auf Initiative der Investorenseite. Die Vereinsvertreter sollen sich laut Medienberichten gegen diesen Schritt ausgesprochen haben, da die zusätzliche Summe nicht durch Gegenfinanzierung gedeckt sei.
Frist bis Herbst – neue Abhängigkeiten drohen
Um die Fortführungsprognose zu sichern, muss das Geld bis spätestens Herbst 2025 vorliegen. Der Verein ist dabei auf ein weiteres Darlehen der Investorenseite angewiesen – eine verbindliche Zusage liegt laut Medien jedoch bislang nicht vor. Wie schon in der Vergangenheit könnte Investor Hasan Ismaik die Unterstützung an Bedingungen knüpfen. Bereits frühere Forderungen hatten für Spannungen zwischen Vereinsführung und Investor gesorgt.
Die aktuelle Aufbruchstimmung bei 1860 München steht auf wirtschaftlich wackeligem Fundament. Ohne gesicherte Finanzierungsquellen drohen nicht nur neue interne Konflikte – auch die sportliche Planung und Lizenz könnten gefährdet sein.
