Start News Zuber erklärt Verzögerung bei Mannheims Trainersuche

Zuber erklärt Verzögerung bei Mannheims Trainersuche

Foto: Lars Zimmermann

Beim SV Waldhof Mannheim bleibt die wichtigste Personalfrage weiter offen. Nach dem Abschied von Luc Holtz suchen die Verantwortlichen nach einer Lösung, die nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch zum anspruchsvollen Umfeld des Vereins passt.

Trainersuche mit Bedacht statt Schnellschuss

Seit dem Wechsel von Luc Holtz zum FC Metz ist beim Waldhof Geduld gefragt. Der neue Cheftrainer wurde bislang nicht präsentiert, obwohl die Planungen für die kommende Saison eng mit dieser Entscheidung verbunden sind. Sport-Geschäftsführer Gerhard Zuber machte deutlich, dass der Verein zwar den Druck der Situation spürt, sich aber nicht zu einer überhasteten Entscheidung drängen lassen will. Gesucht werde eine Lösung mit „höchstmöglicher Qualität“, sagte er gegenüber der „Rhein-Neckar-Zeitung“. Genau deshalb nehme man sich bewusst mehr Zeit.

Anspruchsvolles Profil für einen ambitionierten Klub

Der SV Waldhof gilt als Verein mit großer Erwartungshaltung. Wer in Mannheim an der Seitenlinie steht, muss nicht nur fachlich überzeugen, sondern auch mit Druck, Tradition und Ambitionen umgehen können. Zuber verwies darauf, dass Waldhof ein Klub sei, der viel vorhabe, aber auch besondere Anforderungen mitbringe. Die Trainersuche sei deshalb kein einfacher Vorgang, sondern eher ein komplexes Gesamtbild, bei dem sportliche Idee, Persönlichkeit und Umfeld zusammenpassen müssten.

Gespräche machen Hoffnung

Trotz der Verzögerung sieht Zuber die Suche auf einem guten Weg. Die bisherigen Gespräche seien „sehr gut“ verlaufen, nun hoffe man, sich allmählich der entscheidenden Phase zu nähern. Für den Waldhof ist diese Personalie richtungsweisend. Erst wenn der neue Trainer feststeht, kann auch die Kaderplanung mit voller Klarheit vorangetrieben werden. Bis dahin bleibt die Botschaft aus Mannheim eindeutig: lieber gründlich prüfen als voreilig handeln.

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