Start News Kader noch nicht komplett: Auf diesen Positionen sucht Waldhof weiter

Kader noch nicht komplett: Auf diesen Positionen sucht Waldhof weiter

Foto: Lars Zimmermann

Beim SV Waldhof Mannheim ist die Kaderplanung trotz des bevorstehenden Saisonstarts noch nicht beendet. Sport-Geschäftsführer Gerhard Zuber sieht insbesondere bei der Breite des Aufgebots Handlungsbedarf. Weil mehrere Positionen noch nicht ausreichend besetzt sind, könnten die Buwe auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv werden.

Zuber sieht noch Lücken im Waldhof-Kader

Der personelle Neustart beim SV Waldhof ist weit fortgeschritten. Zwölf Spieler haben Mannheim verlassen, elf Neuzugänge wurden bislang verpflichtet. Abgeschlossen sind die Arbeiten am Kader damit allerdings nicht. Nach Angaben von Zuber fehlen auf einzelnen Positionen derzeit noch Alternativen. Ziel sei es, die Mannschaft möglichst so aufzustellen, dass die relevanten Positionen doppelt besetzt sind. Gegenüber der  „Rhein-Neckar-Zeitung“ bestätigte der Sport-Geschäftsführer deshalb, dass der Verein den Markt weiterhin beobachtet.

Konkreten Bedarf gibt es vor allem im zentralen und offensiven Mittelfeld. Auch auf den Außenverteidigerpositionen ist der Spielraum momentan begrenzt, da dort insgesamt nur zwei Akteure zur Verfügung stehen.

Transfermarkt könnte neue Möglichkeiten bieten

Der Zeitpunkt macht die Suche nach weiteren Verstärkungen nicht einfacher. Nur noch eine Woche bleibt bis zum Start der neuen Saison. Zuber räumt entsprechend ein: „Die Zeit drängt etwas.“ Von hektischen Entscheidungen will sich der 50-Jährige dennoch nicht leiten lassen. Vielmehr setzt der Waldhof darauf, dass sich mit fortschreitendem Transfersommer zusätzliche Möglichkeiten ergeben. Sobald höherklassige Klubs ihre Kader verkleinern und Spieler neue Perspektiven suchen, könnten sich auch für Drittligisten interessante Optionen ergeben.

Als Beispiel verweist Zuber auf Alemannia Aachen. Der Konkurrent habe in der vergangenen Saison ebenfalls erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheidende Verstärkungen für die Offensive verpflichtet. Für Mannheim besteht deshalb kein Anlass, von der bisherigen Linie abzuweichen.

Umbruch weitgehend vollzogen

Mit elf Zugängen hat der SVW bereits einen erheblichen Teil seiner Transferarbeit erledigt. Nach dem Abgang von zwölf Spielern musste der Kader in diesem Sommer an zahlreichen Stellen neu zusammengestellt werden. Dass nun vor allem die Breite in den Fokus rückt, zeigt zugleich, dass das Grundgerüst offenbar steht. Zuber erklärte, man sei mit dem derzeitigen Stand zufrieden. Die nächsten Wochen dürften dennoch darüber entscheiden, ob Trainer Rui Mota zum Saisonstart beziehungsweise im weiteren Verlauf der Transferperiode noch zusätzliche Optionen erhält.

Für Waldhof geht es damit weniger um einen weiteren grundlegenden Umbau als um gezielte Ergänzungen. Angesichts der noch dünn besetzten Positionen dürfte der Mannheimer Transfermarkt deshalb auch nach dem ersten Spieltag ein Thema bleiben.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein