Start Vereine Fortuna Düsseldorf „Zu alt“? Dominique Heintz kritisiert Kaiserslautern nach geplatztem Wechsel

„Zu alt“? Dominique Heintz kritisiert Kaiserslautern nach geplatztem Wechsel

Foto: Pascal Breitenhauer

Die Rückkehr zum 1. FC Kaiserslautern schien für Dominique Heintz im Sommer greifbar. Statt eines Comebacks bei seinem Heimatverein entschied sich der Innenverteidiger jedoch für Fortuna Düsseldorf – und hat die Hintergründe des gescheiterten Wechsels nun erstmals ausführlich geschildert. Dabei spart der 32-Jährige nicht mit Kritik an den Verantwortlichen des FCK.

Heintz hadert mit Entscheidung des FCK

Nach Angaben von Dominique Heintz war eine Rückkehr zum 1. FC Kaiserslautern sein großer Wunsch. Im Interview mit MagentaSport verriet der Innenverteidiger, dass er sich eine Heimkehr gut vorstellen konnte. Umso größer sei die Enttäuschung gewesen, als der Wechsel scheiterte. Als Begründung habe ihm der Verein mitgeteilt: „Der FCK hat zu mir gesagt, ich bin zu alt.“ Diese Entscheidung habe er zwar akzeptieren müssen, nachvollziehen könne er sie bis heute aber nicht. Für den 32-Jährigen ist das Alter kein entscheidendes Kriterium. „Es geht nur um Qualität, ob man gut oder schlecht ist“, stellte Heintz klar und verwies darauf, dass sein Geburtsdatum den Verantwortlichen bereits während der Gespräche bekannt gewesen sei.

Kritik an der Kommunikation

Noch schwerer als die Absage selbst wiegt für Heintz offenbar der Ablauf der Verhandlungen. Zunächst habe es positive Gespräche mit den Verantwortlichen gegeben, weshalb er von einer realistischen Chance auf eine Rückkehr ausgegangen sei. Umso größer sei die Enttäuschung gewesen, als sich der Wechsel letztlich zerschlug. Der Innenverteidiger machte deutlich, dass ihn vor allem die Art und Weise verletzt habe, wie die Gespräche beendet wurden. Nach seiner Einschätzung hätte der Verein früher und klarer kommunizieren müssen, falls eine Verpflichtung nicht infrage komme. Dass dies aus seiner Sicht nicht geschehen sei, habe ihn besonders getroffen.

Neuer Fokus in Düsseldorf

Trotz der Enttäuschung richtet Heintz den Blick inzwischen nach vorne. Bei Fortuna Düsseldorf fühle er sich „wertgeschätzt“ und freue sich auf die neue Aufgabe. Dort wolle er seinen Teil dazu beitragen, die sportlichen Ziele des Vereins zu erreichen. Den Traum von einer Rückkehr nach Kaiserslautern beschreibt Heintz dennoch als etwas Besonderes. Gemeinsam mit seiner Familie an den Ort zurückzukehren, an dem seine Fußballlaufbahn begonnen hatte, wäre für ihn eine „perfekte Geschichte“ gewesen. Nachdem sich dieser Wunsch nicht erfüllt hat, akzeptiere er die Entscheidung des FCK zwar, Verständnis dafür habe er nach eigener Aussage jedoch bis heute nicht.

Mit seinen Aussagen gewährt Heintz seltene Einblicke in gescheiterte Transfergespräche. Während Vereine sich zu solchen Vorgängen häufig nicht äußern, macht der 32-Jährige deutlich, wie sehr ihn das geplatzte Comeback bei seinem Jugendverein emotional beschäftigt hat. Sportlich richtet sich sein Fokus nun vollständig auf Fortuna Düsseldorf, die in der kommenden Saison ihre ambitionierten Ziele erreichen will.

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