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MSV Duisburg hadert mit falscher Schiedsrichterentscheidung

Torsten Lieberknecht MSV Duisburg
Foto: Waldhof Fotos

Der Platzverweis hat dem 1.FC Saarbrücken kurz vor Schluss in die Karten gespielt. Dennoch will Lieberknecht die Schuld nicht nur auf den Schiri schieben.

Es war keine Rote Karte, nicht mal ein gestrecktes Bein. Wir waren absolut am Drücker. Wer weiß, wie das Spiel sonst ausgegangen wäre. Schade, dass man mit dem Schiedsrichter nicht sprechen konnte“, so Stoppelkamp nach der Partie am Mikrofon von „Magenta Sport“. Der 1.FC Saarbrücken war die ersten 70 Minuten die spielbestimmende Mannschaft und führte auch verdient mit 0:2. Es deutete alles auf die erste Heimniederlage der Zebras hin. Nach der Einwechslung des langzeitverletzten Moritz Stoppelkamp kam wieder mehr Offensivschwung in die Partie.

Lieberknecht will Schuld nicht nur am Schiri festmachen

Der MSV Duisburg konnte sich zurück kämpfen und sogar auf 2:2 stellen. „Wir waren down, Duisburg oben auf. Der Schiedsrichter hat uns in dem Moment geholfen“,  Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok nach der Partie auf der Pressekonferenz. Vier Minuten, nach dem das 2:2 gefallen ist, musste Arne Sicker mit glatt Rot vom Platz. Es war eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters, wovon letztlich der 1.FC Saarbrücken in der Nachspielzeit durch ein Tor von Jänicke profitiert hat (2:3).

Lieberknecht will die Schuld aber nicht alleine beim Schiedsrichter suchen. Direkt nach dem Ausgleich hatte man eine Riesenchance auf die erneute Führung. „Es ist immer einfach. Klar hat es uns nicht geholfen. Aber wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen“, so Lieberknecht.

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