Trainer Rüdiger Ziehl nach Ausscheiden im DFB-Pokal: „Das tut sehr weh“

In einem spannenden DFB-Pokalspiel hat der 1. FC Kaiserslautern den 1. FC Saarbrücken mit 2:0 besiegt. Das Spiel am Dienstag, den 2. April 2024, endete ohne die erhoffte Überraschung für Saarbrücken, sehr zur Enttäuschung der Mannschaft, sowie dem Cheftrainer Rüdiger Ziehl, der nach dem Spiel sichtlich enttäuscht ist.

Marlon Ritter eröffnete in der 53. Minute mit einem Kopfball den Torreigen, nachdem Saarbrückens Torhüter Tim Schreiber durch einen Fehler die Führung verpasst hatte. Trotz seiner ansonsten hervorragenden Leistungen im Turnier war es dieser Patzer, der Schreiber in Verlegenheit brachte. Für die endgültige Entscheidung sorgte Almamy Touré, der in der 75. Minute ebenfalls per Kopf nach einem Freistoß traf.

Ein Fehler zu viel: Saarbrückens Traum vom Pokalfinale zerschellt

Saarbrückens Weg bis zu diesem Spiel war geprägt von beeindruckenden Siegen gegen Topteams, was die Enttäuschung über das Ausscheiden nur noch größer machte. Trainer Rüdiger Ziehl trauerte der verpassten Chance nach: „Das tut sehr weh. Wir dürfen das Spiel nicht verlieren. Wir machen nur einen Fehler“. Das Spiel war geprägt von einem couragierten Auftritt Saarbrückens und einer abwartenden Haltung Kaiserslauterns. Vor allem in der Anfangsphase setzte Saarbrücken, angeführt von Marcel Gaus, die Akzente.

Kaiserslauterns zurückhaltende Strategie und die damit verbundene Verstärkung der Defensive schien aufzugehen, zumal ein weiterer Treffer die Führung festigte. Saarbrückens Kampfgeist war ungebrochen, doch die erhöhte Intensität führte nicht zum Erfolg, obwohl sie bis zum Schluss auf den Ausgleichstreffer hofften. Für Saarbrücken war der Traum vom Pokalsieg ausgeträumt, Kaiserslautern hält die Hoffnung auf den Pokalsieg am Leben.

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